Samstag, 2. November 2013
Erfolgreiche Aids-Prävention
Vor allem bei Kindern konnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO)
einen Rückgang der HIV-Neuinfektionen feststellen. Demnach sank
deren Zahl seit 2001 um 52 Prozent. Die Gesamtzahl der Neuinfektionen
sank um rund 33 Prozent. "Die Zahl der jährlichen
Neuinfektionen nimmt weiter ab, vor allem bei Kindern", erklärte
der Direktor des Aidsprogramms UNAIDS, Michel Sidibe, bei der
Veröffentlichung der Statistik in Genf. Als Grund für diese
erfreuliche Entwicklung gibt Sidibe die massiven
Präventionsanstrengungen an. Aufklärung und eine bessere Versorgung
mit HIV-Medikamenten, beispielsweise von infizierten Frauen, die ein
Kind erwarten, haben sich als erfolgreiche Strategie bei der
Bekämpfung der tödlichen Krankheit erwiesen. Trotzdem wurden,
allein im vergangenen Jahr, 260.000 Kinder neu infiziert, was bei
flächendeckender Betreuung und Präventionsarbeit hätte vermieden
werden können.
Sonntag, 8. September 2013
Jede zweite Krankenkasse fälscht Krankheitszahlen
Einem Bericht der
"Rheinischen Post" zufolge, steht inzwischen jede zweite
Krankenversicherung im Verdacht, falsche Krankheitszahlen gemeldet zu
haben, um unrechtmäßig Zuschüsse zu erhalten. Die Zeitung beruft
sich dabei auf ein Schreiben des Bundesversicherungsamtes, in dem die
betreffenden Kassen auf diverse Unregelmäßigkeiten hingewiesen und
aufgefordert werden, dazu Stellung zu beziehen. So hat beispielsweise die BKK so viele Herzinfarkte gemeldet, dass bei BKK-Versicherten die Gesamtzahl an Herzinfarkten um 280 Prozent höher liegt, als bei allen anderen Krankenkassen. Eine andere Krankenversicherung hatte 30 Prozent mehr Fälle an Hauterkrankungen gemeldet. Den Kassen drohen hohe Geldstrafen und Kürzungen der Zahlen aus dem Gesundheitsfonds, wenn sie die Diskrepanzen in ihren Abrechnungen nicht aufklären können - was kaum zu erwarten ist. Allerdings wäre es sinnvoller, wenn die Verantwortlichen persönlich zur Rechenschaft gezogen würden, da Geldstrafen letztlich wieder nur auf die Versicherten umgelegt werden.
aufgefordert werden, dazu Stellung zu beziehen. So hat beispielsweise die BKK so viele Herzinfarkte gemeldet, dass bei BKK-Versicherten die Gesamtzahl an Herzinfarkten um 280 Prozent höher liegt, als bei allen anderen Krankenkassen. Eine andere Krankenversicherung hatte 30 Prozent mehr Fälle an Hauterkrankungen gemeldet. Den Kassen drohen hohe Geldstrafen und Kürzungen der Zahlen aus dem Gesundheitsfonds, wenn sie die Diskrepanzen in ihren Abrechnungen nicht aufklären können - was kaum zu erwarten ist. Allerdings wäre es sinnvoller, wenn die Verantwortlichen persönlich zur Rechenschaft gezogen würden, da Geldstrafen letztlich wieder nur auf die Versicherten umgelegt werden.
Montag, 19. August 2013
Ältester Mensch der Welt braucht keine Medikamente
Wie sich jetzt
herausstellte, ist nicht die 115 Jahre alte Japanerin, Misao Okawa,
der älteste Mensch der Welt, sondern der Bolivianer Carmelo Flores
Laura. Laura ist 123 Jahre alt und klagt lediglich über Schmerzen,
die er ab und zu in Brust oder Magen hat. Im Vergleich zu den meisten
älteren Menschen, besonders in den reicheren Industrienationen,
nimmt der älteste Mensch der Welt keinerlei Medikamente. Lediglich
Coca-Blätter werden in dieser Region traditionell regelmäßig
gekaut. Darüber hinaus verzichtet er auf zusätzliche Wirkstoffe und
auch seine Ernährung ist eher einfach; bestehend aus Reis oder
Nudeln, Gemüse und Fleisch. Wie er, wurde auch seine Frau, mit 107
Jahren, sehr alt. Das Ehepaar hatte drei gemeinsame Kinder, von denen
Carmelo Flores Laura zwei überlebt hat. Inzwischen ist er aber
stolzer Patriarch, einer sehr großen Familie, bestehend aus 14
Enkeln und 39 Urenkeln.
Samstag, 17. August 2013
Große Einnahmeunterschiede bei Arztpraxen
Nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes konnte niedergelassene Ärzte ihre
Einnahmen in den Jahren zwischen 2007 und 2011 erheblich steigern. So
wurden Reinerträge von durchschnittlich 234.000 Euro, dass
entspricht einer Erhöhung um rund 21 Prozent, erzielt. Große
Unterschiede gibt es allerdings zwischen den einzelnen
Fachrichtungen. Wie die Studie ergab, steigen die Einnahmen mit der
Nutzung technischer Diagnosegeräte. Das liegt daran, dass die hohen
Kosten der Geräte bei den Preisen für jede Behandlung mit
einkalkuliert werden.
Zudem dauern viele der damit möglichen Diagnoseverfahren, wie beispielsweise Röntgenaufnahmen, nicht so lange, wie eine persönliche Untersuchung und Beratung von Patienten, so dass in der gleichen Zeit mehr Patienten abgefertigt werden können. So kommen Allgemeinarztpraxen nur auf durchschnittlich 181.000 Euro, Kinderarztpraxen auf 191.000 Euro. Unterschiede gibt es auch zwischen Ost und West. Während in Ostdeutschland Arztpraxen durchschnittlich 339.000 Euro einnahmen, waren es im Westen 516.000 Euro.
Aktuell werden die Honorare für das nächste Jahr mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem Spitzenverband der Gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen neu verhandelt. Dafür dienen die erhobenen Statistiken als Diskussionsgrundlage. Vor allem Allgemeinärzte fordern eine gerechtere Berechnung der Gebühren. Obwohl viel darüber geredet wird, schlägt sich bisher die Erkenntnis, wie wichtig die persönliche Betreuung von Patienten für den Gesundungsprozess ist, nicht bei der Bezahlung nieder.
Zudem dauern viele der damit möglichen Diagnoseverfahren, wie beispielsweise Röntgenaufnahmen, nicht so lange, wie eine persönliche Untersuchung und Beratung von Patienten, so dass in der gleichen Zeit mehr Patienten abgefertigt werden können. So kommen Allgemeinarztpraxen nur auf durchschnittlich 181.000 Euro, Kinderarztpraxen auf 191.000 Euro. Unterschiede gibt es auch zwischen Ost und West. Während in Ostdeutschland Arztpraxen durchschnittlich 339.000 Euro einnahmen, waren es im Westen 516.000 Euro.
Aktuell werden die Honorare für das nächste Jahr mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem Spitzenverband der Gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen neu verhandelt. Dafür dienen die erhobenen Statistiken als Diskussionsgrundlage. Vor allem Allgemeinärzte fordern eine gerechtere Berechnung der Gebühren. Obwohl viel darüber geredet wird, schlägt sich bisher die Erkenntnis, wie wichtig die persönliche Betreuung von Patienten für den Gesundungsprozess ist, nicht bei der Bezahlung nieder.
Dienstag, 23. Juli 2013
Deutschlandweites Krebsregister
Um die Versorgung von
Krebspatienten zu verbessern, hat das Bundesgesundheitsministerium
ein bundesweites Krebsregister eingerichtet. Darin werden die Daten
aller Krebspatienten gespeichert, inklusive ihrer Diagnose,
Behandlung, Erfolge und Rückschläge. Das soll helfen, die bisher
üblichen Diagnose- und Therapieverfahren an den besten Ergebnissen
auszurichten und zu optimieren. Wie der Bundesgesundheitsminister
Daniel Bahr betont, ist dies der erste Schritt, um eine "bessere
onkologische Versorgung in Deutschland" zu gewährleisten. Krebs
ist die zweithäufigste Todesursache, nach Herz- und
Kreislaufkrankheiten. Jährlich sterben rund 220.000 Menschen an
Krebs. Mit dem einheitlichen Krebsregister können die
Qualitätsunterschiede der Behandlung registriert und ausgewertet
werden, damit die besten Therapien herausgefiltert und flächendeckend
eingesetzt werden können.
Samstag, 20. Juli 2013
Bundesgesundheitsminister für Masern - Prävention
BundesgesundheitsministerDaniel Bahr kündigte an, dass erst mit Aufklärung und Information
versucht werden soll, die Impfquote zu erhöhen. Eine Impfpflicht,
die er ursprünglich als eventuell notwendig propagiert hatte, soll
nach Möglichkeit vermieden werden. Ganz ohne Druck wird es aber
vermutlich nicht abgehen. So erarbeitet Bahr aktuell ein Konzept,
nachdem der Impfstatus von Kindern bereits früher,
beim Eintritt in Kindergärten, abzufragen. Bisher wird danach erst bei der Einschulung gefragt. "Das macht es leichter, Eltern daran zu erinnern, ihre Kinder rechtzeitig impfen zu lassen", erklärt Bahr. Außerdem soll ungeimpften Kindern der Schulbesuch verweigert werden, wenn dort Masern auftreten. "Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass wir mit den genannten Maßnahmen an einer Impfpflicht vorbei kommen.
Aber wenn es in den nächsten Jahren nicht gelingt, die Masern in Deutschland auszurotten, wird an der Debatte über eine Impfpflicht kein Weg vorbeiführen", erklärt der Minister, in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen".
beim Eintritt in Kindergärten, abzufragen. Bisher wird danach erst bei der Einschulung gefragt. "Das macht es leichter, Eltern daran zu erinnern, ihre Kinder rechtzeitig impfen zu lassen", erklärt Bahr. Außerdem soll ungeimpften Kindern der Schulbesuch verweigert werden, wenn dort Masern auftreten. "Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass wir mit den genannten Maßnahmen an einer Impfpflicht vorbei kommen.
Aber wenn es in den nächsten Jahren nicht gelingt, die Masern in Deutschland auszurotten, wird an der Debatte über eine Impfpflicht kein Weg vorbeiführen", erklärt der Minister, in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen".
Sonntag, 7. Juli 2013
Weltgesundheitsorganisation besorgt über tödlichen Virus
Die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) muss erneut vor einem tödlichen
Virus, dem Coronavirus MERS, warnen. Wie der Vizegeneraldirektor der
WHO, Keiji Fukuda, am Freitag in Genf erklärte, ist das Ausrufen
einer Alarmstufe, aufgrund der bisher geringen Opferzahl, zwar noch
nicht nötig, doch die Gesundheitsbehörden der einzelnen Länder
sind aufgerufen, die Krankenhäuser über die mögliche Gefahr zu
informieren. Der MERS-CoV, das steht für (Middle East Respiratory
Syndrome Coronavirus) wurde erstmals in Saudi-Arabien verzeichnet.
Einzelne Krankheitsfälle gab es seitdem auch in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Katar und Jordanien. Gefährlich ist die hohe Sterblichkeitsrate. Von den bisher erst 79 bekannten Infektionen, starben 43 Erkrankte. Der Coronavirus ist ähnlich dem SARS-Virus. Seine Symptome sind Grippe-ähnlich, mit dem Unterschied, dass die Gefahr für eine Lungenentzündung oder Nierenversagen, wesentlich höher ist. Sorgen macht der WHO besonders die leichte Übertragbarkeit des Virus, so dass eine Epidemie zu befürchten ist.
Einzelne Krankheitsfälle gab es seitdem auch in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Katar und Jordanien. Gefährlich ist die hohe Sterblichkeitsrate. Von den bisher erst 79 bekannten Infektionen, starben 43 Erkrankte. Der Coronavirus ist ähnlich dem SARS-Virus. Seine Symptome sind Grippe-ähnlich, mit dem Unterschied, dass die Gefahr für eine Lungenentzündung oder Nierenversagen, wesentlich höher ist. Sorgen macht der WHO besonders die leichte Übertragbarkeit des Virus, so dass eine Epidemie zu befürchten ist.
Montag, 1. Juli 2013
Migräne-Gen entdeckt

Neben der höheren Migräne-Anfälligkeit bewirkt es eine Kombination verschiedener weiterer Beeinträchtigungen, wie einen gestörten Schlaf-Rhythmus und eine allgemein höhere Schmerzempfindlichkeit.
Dies geschieht durch die Produktion des Enzyms Caseinkinase, die von dem gefundenen Gen vermindert wird. Es war bereits bekannt, dass Caseinkinase die Funktion der inneren Uhr regelt. Jetzt zeigte sich, dass das Enzym auch Einfluss auf die Signalwege im Gehirn hat. Wie genau dadurch Schmerzen entstehen, ist noch nicht klar. Eine wahrscheinliche Möglichkeit ist, dass schmerzlindernde Hormone, aufgrund der Störung, nicht in ausreichendem Maße weiter geleitet werden. Es ist nicht das einzige, Kopfschmerz und Migräne regelnde Gen, doch für die Wissenschaftler ist der Fund ein wichtiger Schritt, für die Entwicklung effektiver Therapieoptionen.
Wie im Fachjournal "Science Translational Medicine" veröffentlicht wurde, bestehen gute Chancen, zeitnah wirksame Therapien zu entwickeln, die auf den neuen Erkenntnissen aufbauen. Weitere Informationen zum Thema Kopfschmerzen; Neuigkeiten, Erfahrungen und Tipps für den Umgang mit den verschiedenen Kopfschmerzformen, können unter
www.die-kopfschmerzen.de abgerufen werden.
Samstag, 29. Juni 2013
Hohe Qualitätsunterschiede in Krankenhäusern
Rund 2000
Krankenhäuser gibt es insgesamt in Deutschland. Achtzig Prozent
aller Deutschen sind mit der Qualität der Krankenhäuser zufrieden.
Trotzdem sollten Patienten, denen eine Operation bevorsteht, die Wahl
des Krankenhauses mit Bedacht treffen. Denn die Qualitätsunterschiede
sind
erschreckend groß. Nach Ansicht der GKV liegt dies an einer zu hohen Anzahl an Krankenhäusern, denen es an Spezialisierung fehlt. Deshalb fordern die Gesetzlichen Krankenkassen, dass in der nächsten Legislaturperiode eine Strukturreform durchgeführt werden sollte. So können "Spezialoperationen nicht mehr in jeder Wald-und-Wiesen-Klinik gemacht werden", kritisierte der GKV-Sprecher, Florian Lanz. Dabei stützt sich die GKV auf die Analyse der Beratungsfirma Boston Consulting Group (BCG). Diese hat die die Krankenhausberichte verglichen und ausgewertet.
Das ergab, das Behandlungen und Operationen in nicht darauf spezialisierten Kliniken wesentlich häufiger zu Komplikationen kommt. Im schlechtesten getesteten Krankenhaus lag beispielsweise die Komplikationsquote für Hüft-Operationen mehr als 17 Mal höher, als in einer Spezialklinik. "Wer sich für das falsche Krankenhaus entscheidet, kann das unter Umständen mit seinem Leben bezahlen", warnt Benjamin Grosch, Partner der Beratungsfirma BCG. Aktuell ist es allerdings schwierig für Patienten, die Unterschiede zwischen den einzelnen Krankenhäusern zu erkennen.
Zwar müssen alle Krankenhäuser seit 2004 Qualitätsberichte vorlegen, doch diese sind derart anonymisiert, dass sie für Patienten ohne Vorwissen nur schwer verständlich sind. Die BCG empfiehlt deshalb eine bundesweite Registratur, in der die kompletten Krankheitsverläufe von Patienten, inklusive eventuelle Komplikationen gespeichert werden und für andere einsehbar sind.
erschreckend groß. Nach Ansicht der GKV liegt dies an einer zu hohen Anzahl an Krankenhäusern, denen es an Spezialisierung fehlt. Deshalb fordern die Gesetzlichen Krankenkassen, dass in der nächsten Legislaturperiode eine Strukturreform durchgeführt werden sollte. So können "Spezialoperationen nicht mehr in jeder Wald-und-Wiesen-Klinik gemacht werden", kritisierte der GKV-Sprecher, Florian Lanz. Dabei stützt sich die GKV auf die Analyse der Beratungsfirma Boston Consulting Group (BCG). Diese hat die die Krankenhausberichte verglichen und ausgewertet.
Das ergab, das Behandlungen und Operationen in nicht darauf spezialisierten Kliniken wesentlich häufiger zu Komplikationen kommt. Im schlechtesten getesteten Krankenhaus lag beispielsweise die Komplikationsquote für Hüft-Operationen mehr als 17 Mal höher, als in einer Spezialklinik. "Wer sich für das falsche Krankenhaus entscheidet, kann das unter Umständen mit seinem Leben bezahlen", warnt Benjamin Grosch, Partner der Beratungsfirma BCG. Aktuell ist es allerdings schwierig für Patienten, die Unterschiede zwischen den einzelnen Krankenhäusern zu erkennen.
Zwar müssen alle Krankenhäuser seit 2004 Qualitätsberichte vorlegen, doch diese sind derart anonymisiert, dass sie für Patienten ohne Vorwissen nur schwer verständlich sind. Die BCG empfiehlt deshalb eine bundesweite Registratur, in der die kompletten Krankheitsverläufe von Patienten, inklusive eventuelle Komplikationen gespeichert werden und für andere einsehbar sind.
Sonntag, 23. Juni 2013
Bundesärztekammer prüft Blutspendeverbot für Homosexuelle
Die
Bundesärztekammer hat sich des umstrittenen Blutspende-Verbots für
Homosexuelle angenommen. Dieses soll auf seine Notwendigkeit hin
geprüft werden, wie die Bundesärztekammer mitteilte. Geplant ist,
den grundsätzlichen Ausschluss abzuschaffen, da dieser eine
pauschale Bewertung und Verurteilung _aller_ homosexueller Menschen
darstellt. Statt dessen soll individuell, aufgrund des Risikoverhaltens, entschieden werden. In einem Interview erklärte der Bundesgesundheits- minister Daniel Bahr, dass er den Vorstoß der Bundesärztekammer begrüße. Bahr: "Es ist eine medizinische Entscheidung, aber der faktische Ausschluss von homosexuellen Männern wird nicht verstanden. Wir brauchen mehr Menschen, die bereit sind, Blut zu spenden. Wenn bessere medizinische Kriterien von den Experten gefunden werden, ist das ein Fortschritt". Trotzdem soll auch in Zukunft die Sicherheit über die Annahme oder Ablehnung von Spenderblut entscheiden.
darstellt. Statt dessen soll individuell, aufgrund des Risikoverhaltens, entschieden werden. In einem Interview erklärte der Bundesgesundheits- minister Daniel Bahr, dass er den Vorstoß der Bundesärztekammer begrüße. Bahr: "Es ist eine medizinische Entscheidung, aber der faktische Ausschluss von homosexuellen Männern wird nicht verstanden. Wir brauchen mehr Menschen, die bereit sind, Blut zu spenden. Wenn bessere medizinische Kriterien von den Experten gefunden werden, ist das ein Fortschritt". Trotzdem soll auch in Zukunft die Sicherheit über die Annahme oder Ablehnung von Spenderblut entscheiden.
Sonntag, 16. Juni 2013
550 Mio gefälschte Medikamente beschlagnahmt
550 Millionen Schachteln
gefälschter Medikamente, hat die Polizei bei einer internationalen
Razzia, in insgesamt 23 afrikanischen Ländern beschlagnahmt. Deren
Untersuchung ergab, das ein Großteil von ihnen nicht nur unwirksam
gegen jeweiligen Krankheiten, sondern viele sogar gefährlich und
tödlich waren, wie die Weltzollorganisation in einer öffentlichen
Stellungnahme mitteilte.
Darunter befanden sich beispielsweise falsche Antibiotika, Schmerz- und Diabetesmittel. Beteiligt an der großangelegten Razzia waren unter anderem die Behörden von Algerien, Angola, Südafrika, Kamerun und der Demokratischen Republik Kamerun. Die Ermittler konnten den Ursprung der gefälschten Medikamente nach Asien und dem Nahen Osten zurück verfolgen. Die Weltgesundheitsbehörde ist besorgt über das Ausmaß der im Handel befindlichen Fälschungen.
Sechs bis fünfzehn Prozent aller weltweit auf dem Markt befindlichen Medikamente sind gefälscht und dementsprechend ungeprüft und gefährlich. In Afrika liegt deren Anteil sogar bei 30 bis 70 Prozent. So starben beipielsweise 1995 in Niger 2500 Menschen, hauptsächlich Kinder, durch einen gefälschten Impfstoff gegen Meningitis.
Darunter befanden sich beispielsweise falsche Antibiotika, Schmerz- und Diabetesmittel. Beteiligt an der großangelegten Razzia waren unter anderem die Behörden von Algerien, Angola, Südafrika, Kamerun und der Demokratischen Republik Kamerun. Die Ermittler konnten den Ursprung der gefälschten Medikamente nach Asien und dem Nahen Osten zurück verfolgen. Die Weltgesundheitsbehörde ist besorgt über das Ausmaß der im Handel befindlichen Fälschungen.
Sechs bis fünfzehn Prozent aller weltweit auf dem Markt befindlichen Medikamente sind gefälscht und dementsprechend ungeprüft und gefährlich. In Afrika liegt deren Anteil sogar bei 30 bis 70 Prozent. So starben beipielsweise 1995 in Niger 2500 Menschen, hauptsächlich Kinder, durch einen gefälschten Impfstoff gegen Meningitis.
Mittwoch, 12. Juni 2013
Pille danach rezeptfrei in den USA
Ab sofort ist die "Pille
danach" in den USA rezeptfrei verkäuflich. Aufgrund einer
diesbezüglichen Gerichtsentscheidung musste jetzt die US-Regierung
ihren Widerstand dagegen aufgeben. Zehn Jahre dauerte der
Rechtsstreit, bis im April dieses Jahres die bisherige Regel, dass
Frauen unter 17 Jahren das Medikament nur mit einem ärztlichen
Rezept erhalten, gekippt.
Als Begründung gab das Gericht an, dass die bisherige Regel "politisch motiviert" sei und jeglicher wissenschaftlich-medizinischer Grundlage entbehre. Die "Pille danach" enthält die selbe Wirkstoffkombination, wie herkömmliche Anti-Baby-Pillen, nur in einer höheren Dosierung. Durch sie kann eine Schwangerschaft auch
noch drei Tage nach einer möglichen Befruchtung verhindert werden. Zwar müssen die Arzneimittelhersteller jetzt noch einen offiziellen Antrag an die Arzneimittelbehörde FDA stellen, doch nach der Gerichtsentscheidung ist dies nur noch eine Formsache. Die FDA erklärte bereits, dass ein solcher Antrag "umgehend genehmigt" werden wird.
Als Begründung gab das Gericht an, dass die bisherige Regel "politisch motiviert" sei und jeglicher wissenschaftlich-medizinischer Grundlage entbehre. Die "Pille danach" enthält die selbe Wirkstoffkombination, wie herkömmliche Anti-Baby-Pillen, nur in einer höheren Dosierung. Durch sie kann eine Schwangerschaft auch
noch drei Tage nach einer möglichen Befruchtung verhindert werden. Zwar müssen die Arzneimittelhersteller jetzt noch einen offiziellen Antrag an die Arzneimittelbehörde FDA stellen, doch nach der Gerichtsentscheidung ist dies nur noch eine Formsache. Die FDA erklärte bereits, dass ein solcher Antrag "umgehend genehmigt" werden wird.
Sonntag, 9. Juni 2013
Deutsche fühlen sich gesünder - sind es aber nicht
Wie die Untersuchung des
Robert-Koch-Instituts zeigt, treiben Deutsche aktuell mehr Sport, als
noch vor zehn Jahren. Umfragen belegen, dass sie sich gesundheitlich
auch besser fühlen. Das klingt zwar positiv, doch ein erkennbarer
Nutzen konnte bisher noch nicht nachgewiesen werden.
Obwohl rund drei Viertel aller Befragten ihre Gesundheit als gut einschätzen, spiegelt sich das nicht in den erhobenen Daten wider. So stieg die Zahl der Diabetes-Erkrankungen um mehr als 30 Prozent,
eine Folge der ebenfalls gestiegenen Anzahl Übergewichtiger. Ein weiterer nachgewiesener Fakt ist die Korrelation von Einkommen und Gesundheit. "Die Gesundheit hängt stark von der sozialen Stellung ab", erklärt Thomas Ziese, vom Robert-Koch-Institut. Menschen mit geringerer Bildung und Einkommen, haben beispielsweise häufiger Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall oder psychische Krankheiten. Für die vorliegende Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland wurden medizinische Untersuchungen und Befragungen von insgesamt 8152 Personen über 18 Jahren ausgewertet.
Obwohl rund drei Viertel aller Befragten ihre Gesundheit als gut einschätzen, spiegelt sich das nicht in den erhobenen Daten wider. So stieg die Zahl der Diabetes-Erkrankungen um mehr als 30 Prozent,
eine Folge der ebenfalls gestiegenen Anzahl Übergewichtiger. Ein weiterer nachgewiesener Fakt ist die Korrelation von Einkommen und Gesundheit. "Die Gesundheit hängt stark von der sozialen Stellung ab", erklärt Thomas Ziese, vom Robert-Koch-Institut. Menschen mit geringerer Bildung und Einkommen, haben beispielsweise häufiger Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall oder psychische Krankheiten. Für die vorliegende Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland wurden medizinische Untersuchungen und Befragungen von insgesamt 8152 Personen über 18 Jahren ausgewertet.
Samstag, 25. Mai 2013
Vitamin C wirkt gegen Tuberkulosebakterien
Das Vitamin C
entzündungshemmend wirkt, da es imstande ist, aggressive
Sauerstoffverbindungen aufzuspalten, ist schon lange bekannt. Jetzt
haben Wissenschaftler festgestellt, dass Vitamin C auf
Tuberkuloseerreger den gegenteiligen Effekt hat. Hier verstärkt es
die Bildung von Sauerstoffradikalen - allerdings zum Schaden der
Bakterien. Tuberkulosebakterien gehören zu den am empfindlichsten,
auf Vitamin C reagierenden Bakterien. Damit könnte die Gabe von
Vitamin die Therapie von Tuberkulose-Patienten ergänzen und die
Heilungschancen vergrößern. „Wirkstoffe, die das Absterben der Tuberkulosebakterien beschleunigen, könnten die Therapiedauer deutlich verkürzen“, erläutert einer der Studienmitarbeiter, William Jacobs, vom Albert Einstein College of Medicine in New York. Bisher ist es so, dass Tuberkulosepatienten sich auf eine sehr langwierige Therapie einstellen müssen. Für mindestens sechs Monate ist derzeit die Einnahme von zwei verschiedenen Antibiotika-Präparaten nötig, in vielen Fällen, erstreckt sich die Behandlung sogar über zwei Jahre und länger.
Das liegt an der teilweisen Antibiotika-Resistenz vieler Tuberkulose-Stämme. Umso positiver ist das Forschungsergebnis der New Yorker Wissenschaftler, denn wie deren Laboruntersuchungen zeigte, starben die Antibiotika-resistenten Tuberkulosestämme durch die Zugabe vonVitamin C genauso schnell, wie deren nicht-Antibiotika-resistenten Verwandten.
Heilungschancen vergrößern. „Wirkstoffe, die das Absterben der Tuberkulosebakterien beschleunigen, könnten die Therapiedauer deutlich verkürzen“, erläutert einer der Studienmitarbeiter, William Jacobs, vom Albert Einstein College of Medicine in New York. Bisher ist es so, dass Tuberkulosepatienten sich auf eine sehr langwierige Therapie einstellen müssen. Für mindestens sechs Monate ist derzeit die Einnahme von zwei verschiedenen Antibiotika-Präparaten nötig, in vielen Fällen, erstreckt sich die Behandlung sogar über zwei Jahre und länger.
Das liegt an der teilweisen Antibiotika-Resistenz vieler Tuberkulose-Stämme. Umso positiver ist das Forschungsergebnis der New Yorker Wissenschaftler, denn wie deren Laboruntersuchungen zeigte, starben die Antibiotika-resistenten Tuberkulosestämme durch die Zugabe vonVitamin C genauso schnell, wie deren nicht-Antibiotika-resistenten Verwandten.
Sonntag, 19. Mai 2013
Samstag, 4. Mai 2013
Vogelgrippe (noch) nicht zwischen Menschen übertragbar
China hat jetzt die
Übertragbarkeit der Vogelgrippe zwischen Menschen überprüft. Die
Sorge, dass der Vogelgrippevirus bereits mutiert und auch von Mensch
zu Mensch übertragen wird kam auf, als mehrere Mitglieder einer
Familie erkrankten. Glücklicherweise stellten die Wissenschaftler
fest, dass der Grund für diese Häufung der Kontakt
aller Familienmitglieder, mit infizierten Hühner war. Trotzdem ist die Situation nicht ungefährlich. Die betroffene Familie war an dem sehr aggressiven H7N9-Virus erkrankt, der sehr oft zum Tod führt. 17 von 70 infizierten Menschen starben bisher daran. China gilt als besonders gefährdet, da das 'Land der Mitte' weltweit die größte Geflügelproduktion - allerdings nicht mal annähernd, europäische Hygienestandards.
Dadurch haben sehr viele Chinesen Kontakt mit krankem Geflügel, was auch schon früher, zum Beispiel beim Ausbruch der Lungenkrankheit SARS, zu lokalen Epidemien führte. Die Gefahr: Aufgrund der globalen Vernetzung müssen diese Epidemien nicht ewig räumlich begrenzt bleiben.
aller Familienmitglieder, mit infizierten Hühner war. Trotzdem ist die Situation nicht ungefährlich. Die betroffene Familie war an dem sehr aggressiven H7N9-Virus erkrankt, der sehr oft zum Tod führt. 17 von 70 infizierten Menschen starben bisher daran. China gilt als besonders gefährdet, da das 'Land der Mitte' weltweit die größte Geflügelproduktion - allerdings nicht mal annähernd, europäische Hygienestandards.
Dadurch haben sehr viele Chinesen Kontakt mit krankem Geflügel, was auch schon früher, zum Beispiel beim Ausbruch der Lungenkrankheit SARS, zu lokalen Epidemien führte. Die Gefahr: Aufgrund der globalen Vernetzung müssen diese Epidemien nicht ewig räumlich begrenzt bleiben.
Ärzte gegen Komasaufen
Mediziner warnen vor
Komasaufen. Immer öfter müssen deswegen auch Jugendliche ärztlich
behandelt werden. Jetzt ausgewertete Statistiken zeigen dabei einen
deutlichen regionalen Unterschied in der Häufigkeit dieser Fälle.
So ist die Zahl Jugendlicher, die aufgrund von Alkoholexzessen in
Krankenhäuser eingeliefert werden im Süden Deutschlands höher, als
im Rest des Landes. Den traurigen Rekord hält die bayerische Stadt
Memmingen. Hier kamen 2012 auf 10.000 Jugendliche 99 Fälle von
extremen Alkoholmissbrauch, bei
Kindern und Jugendlichen. Im Rheinland-Pfälzischen Pirmasens lag die Zahl bei 89 pro 10.000 und in Schweinfurt (Bayern) bei 83. In anderen Städten wie Hamburg oder Berlin, wurden dagegen nur 13, bzw. 14 Fälle registriert, was signifikant unter dem Wert der genannten süddeutschen Städte liegt. Insgesamt mussten in Deutschland, innerhalb eines Jahres, 26.400 Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren wegen Alkoholmissbrauch medizinisch behandelt werden.
Kindern und Jugendlichen. Im Rheinland-Pfälzischen Pirmasens lag die Zahl bei 89 pro 10.000 und in Schweinfurt (Bayern) bei 83. In anderen Städten wie Hamburg oder Berlin, wurden dagegen nur 13, bzw. 14 Fälle registriert, was signifikant unter dem Wert der genannten süddeutschen Städte liegt. Insgesamt mussten in Deutschland, innerhalb eines Jahres, 26.400 Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren wegen Alkoholmissbrauch medizinisch behandelt werden.
Montag, 22. April 2013
Unterschätzter Luxus - Das Bad
Das gemütliche Bad ist
ein viel zu stark unterschätzter Beitrag zur Gesundheitsvorsorge.
Tatsache ist; baden hält gesund. Den meisten Menschen ist zumindest
der hygienische Nutzen eines Vollbades bewusst. Beim baden öffnen
sich die Poren und ermöglichen so eine echte Tiefenreinigung, die
durch eine schnelle Dusche nicht gewährleistet ist. Dadurch können
auch Pflegeprodukte, wie Badezusatz und Lotionen besser von der Haut
aufgenommen werden. Das Ergebnis ist eine verringerte Gefahr für
Hautentzündungen und eine schönere, widerstandsfähigere Haut.
Steigern lässt sich der positive Effekt noch durch die richtigen Badezusätze. Vor allem Kräuter gehören zu den beliebtesten und gesündesten Zusätzen für ein ausgiebiges Bad. Auch die Zubereitung ist ziemlich einfach: Ein bis zwei Hand voll der getrockneten Kräuter werden eine Viertelstunde in zwei Litern aufgekochtem Wasser ziehen gelassen. Der entstehende Sud wird dann in den Badebottich gegeben. Geeignete Kräuter sind beispielsweise Rosmarin, Thymian oder Rosenblätter. Wer unter trockener Haut leidet, kann statt dessen auch einen Becher Milch oder Sahne und einen Esslöffel Aroma-Öl als Badezusatz nutzen.
Neben der positiven Wirkung auf die Haut, eigenen sich Bäder auch zur Beruhigung bei starkem Stress, oder als Einschlafhilfe. Das kann durch einen passenden Kräuteraufguss mit Baldrian, Melisse oder Hopfen unterstützt werden, doch hier wirkt schon die Wärme des Bades, die für eine schnelle Muskelentspannung sorgt. Stimmt das Ambiente, was mit einer stimmungsvollen Bad-Ausstattung günstig erzielt werden kann, ist ein Vollbad nicht nur gesund, sondern vermittelt auch das Gefühl wohlverdienten Luxus'.
Steigern lässt sich der positive Effekt noch durch die richtigen Badezusätze. Vor allem Kräuter gehören zu den beliebtesten und gesündesten Zusätzen für ein ausgiebiges Bad. Auch die Zubereitung ist ziemlich einfach: Ein bis zwei Hand voll der getrockneten Kräuter werden eine Viertelstunde in zwei Litern aufgekochtem Wasser ziehen gelassen. Der entstehende Sud wird dann in den Badebottich gegeben. Geeignete Kräuter sind beispielsweise Rosmarin, Thymian oder Rosenblätter. Wer unter trockener Haut leidet, kann statt dessen auch einen Becher Milch oder Sahne und einen Esslöffel Aroma-Öl als Badezusatz nutzen.
Neben der positiven Wirkung auf die Haut, eigenen sich Bäder auch zur Beruhigung bei starkem Stress, oder als Einschlafhilfe. Das kann durch einen passenden Kräuteraufguss mit Baldrian, Melisse oder Hopfen unterstützt werden, doch hier wirkt schon die Wärme des Bades, die für eine schnelle Muskelentspannung sorgt. Stimmt das Ambiente, was mit einer stimmungsvollen Bad-Ausstattung günstig erzielt werden kann, ist ein Vollbad nicht nur gesund, sondern vermittelt auch das Gefühl wohlverdienten Luxus'.
Samstag, 20. April 2013
Sieben Kilo Crystal Meth beschlagnahmt
Am Flughafen Köln/Bonn haben Zollbeamte jetzt eine sieben Kilo
schwere Ladung der hochgefährlichen Droge "Crystal Meth"
sichergestellt. Das ist der größte Fund dieser neuen Modedroge, der
bisher in Deutschland erfolgte. Sie waren in Statuen aus Nigeria
versteckt und kamen per Luftfracht in Deutschland an. Die beiden auf
die Lieferung wartenden Empfänger konnten noch am Flughafen
festgenommen werden. Mit der gleichen Masche war erst vor einer Woche
Crystal Meth nach Tokio geschmuggelt und dort von den Behörden
gefunden
worden. Dadurch wurden die deutschen Zollbeamten überhaupt erst aufmerksam und untersuchten die Lieferung genauer. Crystal Meth ist eine der gefährlichsten Drogen weltweit. Keine andere Droge führt so schnell zur Abhängigkeit und zum gesundheitlichen Verfall. Das liegt an deren giftigen Inhaltsstoffen. So ergaben Laboruntersuchungen beispielsweise Batteriesäure und Rattengift in Crystal Meth.
worden. Dadurch wurden die deutschen Zollbeamten überhaupt erst aufmerksam und untersuchten die Lieferung genauer. Crystal Meth ist eine der gefährlichsten Drogen weltweit. Keine andere Droge führt so schnell zur Abhängigkeit und zum gesundheitlichen Verfall. Das liegt an deren giftigen Inhaltsstoffen. So ergaben Laboruntersuchungen beispielsweise Batteriesäure und Rattengift in Crystal Meth.
Dienstag, 16. April 2013
Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz schwierig
Gerade am
Arbeitsplatz, wenn Stress und Erwartungsdruck besonders groß und die
Zeit nicht ausreichend sind, fällt es vielen Menschen schwer, sich
gesund zu ernähren. Die Techniker-Krankenkasse hat in einer
umfassenden Ernährungsstudie ermittelt, dass die meisten
Berufstätigen am Arbeitsplatz eher Ungesundes essen. Als Grund dafür
wird von 36 Prozent der Männer und 24 Prozent der Frauen angegeben,
dass sie lieber Abends "richtig" essen und dafür tagsüber
verzichten, da es ihnen tagsüber an der nötigen Ruhe
fehlt. Insgesamt haben nur 48 Prozent aller Arbeitnehmer überhaupt genügend Zeit, für vernünftige Mahlzeiten. Auch das begrenzte Angebot gesunder Nahrung und das Durchhaltevermögen, dass für regelmäßigen Verzicht auf Geschmacksverstärker wie Fett und Zucker nötig ist, sind maßgebliche Gründe für die schlechte Ernährungsbilanz, während der Arbeitszeit. "Sich Tag für Tag am Schreibtisch oder an der Werkbank einen schnellen Snack reinzuschieben, kann unzufrieden und auch krank machen", erklärte die TK-Mitarbeiterin, Wiebke Arps.
Deshalb empfiehlt die Technikerkasse Firmen, ihren Angestellten ausreichend Raum und Zeit für eine gesunde Ernährung zur Verfügung zu stellen. Wie Unternehmer mit vielen Mitarbeitern längst wissen, ist die Mitarbeitergesundheit ein wesentlicher Faktor für den Erfolg jedes Betriebes. Umso mehr zahlt sich Motivation, auch im Hinblick auf abwechslungsreiche, gesunde Ernährungsweise aus.
fehlt. Insgesamt haben nur 48 Prozent aller Arbeitnehmer überhaupt genügend Zeit, für vernünftige Mahlzeiten. Auch das begrenzte Angebot gesunder Nahrung und das Durchhaltevermögen, dass für regelmäßigen Verzicht auf Geschmacksverstärker wie Fett und Zucker nötig ist, sind maßgebliche Gründe für die schlechte Ernährungsbilanz, während der Arbeitszeit. "Sich Tag für Tag am Schreibtisch oder an der Werkbank einen schnellen Snack reinzuschieben, kann unzufrieden und auch krank machen", erklärte die TK-Mitarbeiterin, Wiebke Arps.
Deshalb empfiehlt die Technikerkasse Firmen, ihren Angestellten ausreichend Raum und Zeit für eine gesunde Ernährung zur Verfügung zu stellen. Wie Unternehmer mit vielen Mitarbeitern längst wissen, ist die Mitarbeitergesundheit ein wesentlicher Faktor für den Erfolg jedes Betriebes. Umso mehr zahlt sich Motivation, auch im Hinblick auf abwechslungsreiche, gesunde Ernährungsweise aus.
Samstag, 16. März 2013
Olivenöl steigert Serotonin - Spiegel
Eine Studie der Technische Universität München (TUM) hat ein
interessantes Ergebnis erbracht. Die Wissenschaftler der Universität
untersuchten, ob verschiedene Fette auch ein unterschiedlich großes
Sättigungsgefühl hinterlassen. Verglichen wurden dafür Olivenöl,
Rapsöl, Schweineschmalz und Milchfett. Über drei Monate aßen die
Studienteilnehmer täglich, unabhängig von ihrer sonstigen
Ernährung, ein Pfund Magerjoghurt, das mit einem der Fette
angereichert worden war.
Neben Befragungen der Probanden wurde auch deren Blut untersucht. Das ergab, dass die höchste Konzentration des als Sättigungshormon identifizierten Serotonin, in der Gruppe derjenigen Probanden vorhanden war, deren Quark mit Olivenöl ergänzt wurde. Das deckte sich auch mit dem empfundenen Sättigungsgefühl, das in dieser Gruppe am größten war. Außerdem fanden sich in den Blutproben der Olivenöl-Esser zwei Aromastoffe des Öls, dass die Zuckeraufnahme verzögert.
Dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel nach dem Essen länger hoch, was dazu führt, dass man sich langsamer als normal wieder hungrig fühlt. Damit konnte die TUM erstmals aufzeigen, wie der schon länger beobachtete positive Effekt des Olivenöls, auf das Körpergewicht, zustande kommt.
Neben Befragungen der Probanden wurde auch deren Blut untersucht. Das ergab, dass die höchste Konzentration des als Sättigungshormon identifizierten Serotonin, in der Gruppe derjenigen Probanden vorhanden war, deren Quark mit Olivenöl ergänzt wurde. Das deckte sich auch mit dem empfundenen Sättigungsgefühl, das in dieser Gruppe am größten war. Außerdem fanden sich in den Blutproben der Olivenöl-Esser zwei Aromastoffe des Öls, dass die Zuckeraufnahme verzögert.
Dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel nach dem Essen länger hoch, was dazu führt, dass man sich langsamer als normal wieder hungrig fühlt. Damit konnte die TUM erstmals aufzeigen, wie der schon länger beobachtete positive Effekt des Olivenöls, auf das Körpergewicht, zustande kommt.
Sonntag, 3. März 2013
Bereitschaft zur Organspende stark gesunken
Das kommt bei Betrug heraus; Aufgrund der sich mehrenden Skandale,
ist die Bereitschaft zur Organspende in Deutschland stark zurück
gegangen. Nur noch 52 Prozent der Deutschen sind grundsätzlich zu
einer Organspende bereit. Bei einer Befragung im Dezember 2011 waren
es noch 66 Prozent. "Wenn wir diesen Trend umkehren wollen,
müssen wir die erhöhte Sensibilität jetzt nutzen, um verloren
gegangenes
Vertrauen wieder zu gewinnen", mahnte Christoph Straub, der Chef der Barmer-GEK. Im vergangenen halben Jahr waren Manipulationen, bei der Verteilung von Spenderorganen, an vier verschiedenen Kliniken bekannt geworden. Allerdings besagen die Umfragen nichts über die tatsächliche Anzahl von Spenden aus, sondern nur über die prinzipielle Bereitschaft dazu.
Das im vorigen Jahr eingeführte neue Organspendegesetz sieht vor, dass alle Krankenversicherten angeschrieben und gebeten werden, sich für oder gegen eine Organspende, im Falle des Todes, zu entscheiden. Dadurch ist jeder Erwachsene zumindest dazu gezwungen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Das müsste, trotz der aktuell schlechten Presse, eine größere Zahl an tatsächlich gespendeten Organe bewirken.
Vertrauen wieder zu gewinnen", mahnte Christoph Straub, der Chef der Barmer-GEK. Im vergangenen halben Jahr waren Manipulationen, bei der Verteilung von Spenderorganen, an vier verschiedenen Kliniken bekannt geworden. Allerdings besagen die Umfragen nichts über die tatsächliche Anzahl von Spenden aus, sondern nur über die prinzipielle Bereitschaft dazu.
Das im vorigen Jahr eingeführte neue Organspendegesetz sieht vor, dass alle Krankenversicherten angeschrieben und gebeten werden, sich für oder gegen eine Organspende, im Falle des Todes, zu entscheiden. Dadurch ist jeder Erwachsene zumindest dazu gezwungen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Das müsste, trotz der aktuell schlechten Presse, eine größere Zahl an tatsächlich gespendeten Organe bewirken.
Dienstag, 26. Februar 2013
Schweiz drosselt Export von Blutkonserven nach Griechenland
Für Gesundheit muss man zahlen – vorausgesetzt man hat das
nötige Geld. Das wir einmal mehr auch dem griechischen
Gesundheitswesen bewusst. So hat das Rote Kreuz der Schweiz jetzt die
vereinbarten Lieferungen an Blutkonserven nach Griechenland stark
verringert, da die griechische Regierung enorme Zahlungsrückstände
angehäuft hat. In den kommenden Jahren soll deshalb der Export von
Blutkonserven nach Griechenland um mehr als die Hälfte gesenkt
werden, wie Rdolf Schwabe, der Direktor des Schweizer
Rote-Kreuz-Blutspendedienstes, bekannt gab. Fünf Millionen Franken,
das entspricht rund vier Millionen Euro, soll Griechenland dem SRK
noch schulden. Für das Rote Kreuz, das nicht auf allzu große
Geldreserven zurückgreifen kann, ist dies ein hohes finanzielles
Risiko, denn das Geld ist kein Gewinn, sondern deckt nur die Kosten
für die Laboruntersuchungen, die Verwaltung und den Transport.
Mittwoch, 6. Februar 2013
Abitur für Krankenpflege vom Tisch
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Foto: Bundesarchiv |
Allerdings soll ein sogenannter Kompetenzkatalog erstellt werden, in dem die Anforderungen an alle Arbeitskräfte im medizinischen Bereich aufgelistet und verbindlich festgelegt sein sollten. Das derzeit in Deutschland gängige duale Ausbildungssystem wurde ausdrücklich anerkannt, wie der CDU-Abgeordnete Andreas Schwab erklärte.
Aktuell wird über Ausbildungskriterien aller 27 EU-Staaten debattiert. Diese sollen soweit vereinheitlicht werden, um alle Berufsabschlüsse europaweit anerkennen zu können, ohne Qualitätseinbußen befürchten zu müssen. Die Endabstimmung über den vorgelegten Entwurf findet im Mai statt.
Montag, 21. Januar 2013
Resistenz gegen Antibiotika tötet 30.000 Menschen jährlich in Deutschland
Europaweit sterben eine Viertel Million Menschen pro
Jahr, allein in Deutschland sind es über 30.000, weil immer mehr
Bakterien gegen Antibiotika resistent geworden sind. Sicher; früher
oder später war zu erwarten, dass sich Bakterien allmählich
anpassen. Die Geschwindigkeit jedoch, mit der dies aktuell geschieht,
ist hausgemacht. Trotz ständiger Warnungen von Biologen und
Wissenschaftlern, wird Antibiotika noch immer vorbeugend in der
Tiermast eingesetzt. Deutschland gehört zu den EU-Ländern, die das
meiste Antibiotika in der Mast nutzen. So deckte eine neue
Untersuchung der Heinrich-
Böll-Stiftung auf, dass 16 Prozent aller getesteten Mett-Produkte, bereits antibiotikaresistente Keime enthielten. Bärbel Höhn, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen erklärte, dass Mastställe praktisch riesige „Trainingsgebiete für Keime“ seien, „um resistent gegen Antibiotika zu werden“. Die niederschmetternden Ergebnisse sind unabhängig von Bundesland und Ort überall gleich. Die Grünen forderten deshalb erneut dazu auf, die Größe der Tierställe zu reduzieren, da dies der einzige Weg ist, um die Gefahr von Seuchen und damit die Gabe von Antibiotika zu verringern. Auch der BUND-Chef Hubert Weiger kritisierte die Akzeptanz der Massentierhaltung in Megaställen, durch die das Fleisch so billig angeboten werden kann, als Mogelpackung. Weiger: "Tatsächlich zahlen die Verbraucher einmal beim Kauf des Fleisches, dann mit Steuergeld für neue Ställe und Schlachthöfe und drittens für die Umwelt- und Gesundheitsschäden."
Böll-Stiftung auf, dass 16 Prozent aller getesteten Mett-Produkte, bereits antibiotikaresistente Keime enthielten. Bärbel Höhn, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen erklärte, dass Mastställe praktisch riesige „Trainingsgebiete für Keime“ seien, „um resistent gegen Antibiotika zu werden“. Die niederschmetternden Ergebnisse sind unabhängig von Bundesland und Ort überall gleich. Die Grünen forderten deshalb erneut dazu auf, die Größe der Tierställe zu reduzieren, da dies der einzige Weg ist, um die Gefahr von Seuchen und damit die Gabe von Antibiotika zu verringern. Auch der BUND-Chef Hubert Weiger kritisierte die Akzeptanz der Massentierhaltung in Megaställen, durch die das Fleisch so billig angeboten werden kann, als Mogelpackung. Weiger: "Tatsächlich zahlen die Verbraucher einmal beim Kauf des Fleisches, dann mit Steuergeld für neue Ställe und Schlachthöfe und drittens für die Umwelt- und Gesundheitsschäden."
Donnerstag, 17. Januar 2013
Mediziner warnen vor Norovirusinfestion
Mediziner warnen vor einer möglichen Welle von
Norovirusinfektionen. In einem Bericht des
Magazin „Focus“, kam ein Gremium von Infektionsexperten nach
Analyse der aktuellen Infektionsrate zu dem Schluss, dass eine neue
Variante des Brechdurchfall- erregers grassiert, gegen den viel weniger
Menschen immun sind, als gegen die bisher bekannten
Typ-Varianten. Allein für Deutschland wurden 2012 100.000 Norovirusinfektionen registriert. Auch der neue Norovirustyp, der als „Sydney 2012“ bezeichnet wird, ist bereits in Deutschland aufgetreten. Das Norovirus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen und ist damit genauso hoch ansteckend, wie eine Erkältung, oder Grippe. Vor allem im Winter steigt die Zahl der Infektionen.
Typ-Varianten. Allein für Deutschland wurden 2012 100.000 Norovirusinfektionen registriert. Auch der neue Norovirustyp, der als „Sydney 2012“ bezeichnet wird, ist bereits in Deutschland aufgetreten. Das Norovirus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen und ist damit genauso hoch ansteckend, wie eine Erkältung, oder Grippe. Vor allem im Winter steigt die Zahl der Infektionen.
Montag, 14. Januar 2013
Kleine Fettpolster erhöhen Lebensdauer
Neuesten Erkenntnissen zufolge, leben Übergewichtige
länger, als Menschen mit Normalgewicht. Das ergab die Auswertung von
97 Einzelstudien, die jetzt im Fachmagazin „Journal of the Medical
American Association“, in den USA, veröffentlicht wurde. Demnach
ist das Risiko zu sterben bei leichtem Übergewicht um sechs Prozent
niedriger. Fettleibige Menschen haben allerdings ein um fast 30
Prozent höheres Risiko zu sterben, als Menschen mit Normalgewicht.
Als Grund für das überraschend positive Fazit bei leichtem
Übergewicht nehmen Ärzte an, dass diese Menschen häufiger zum Arzt
gehen und es somit auch schneller erkannt wird, wenn eine akute
Gefahr besteht. Außerdem haben sie bei längeren Krankheiten mehr
Energiereserven. Trotzdem warnen die Mediziner vor Nachlässigkeit
bei der Ernährung, da Fettleibigkeit nicht nur das Sterberisiko
stark erhöht, sondern auch die Gefahr an Herz- und
Kreislaufkrankheiten, Diabetes und sogar Krebs zu erkranken.
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