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Sonntag, 16. Juni 2013

550 Mio gefälschte Medikamente beschlagnahmt

550 Millionen Schachteln gefälschter Medikamente, hat die Polizei bei einer internationalen Razzia, in insgesamt 23 afrikanischen Ländern beschlagnahmt. Deren Untersuchung ergab, das ein Großteil von ihnen nicht nur unwirksam gegen jeweiligen Krankheiten, sondern viele sogar gefährlich und tödlich waren, wie die Weltzollorganisation in einer öffentlichen Stellungnahme mitteilte. 

Darunter befanden sich beispielsweise falsche Antibiotika, Schmerz- und Diabetesmittel. Beteiligt an der großangelegten Razzia waren unter anderem die Behörden von Algerien, Angola, Südafrika, Kamerun und der Demokratischen Republik Kamerun. Die Ermittler konnten den Ursprung der gefälschten Medikamente nach Asien und dem Nahen Osten zurück verfolgen. Die Weltgesundheitsbehörde ist besorgt über das Ausmaß der im Handel befindlichen Fälschungen. 

Sechs bis fünfzehn Prozent aller weltweit auf dem Markt befindlichen Medikamente sind gefälscht und dementsprechend ungeprüft und gefährlich. In Afrika liegt deren Anteil sogar bei 30 bis 70 Prozent. So starben beipielsweise 1995 in Niger 2500 Menschen, hauptsächlich Kinder, durch einen gefälschten Impfstoff gegen Meningitis.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Pille danach rezeptfrei in den USA

Ab sofort ist die "Pille danach" in den USA rezeptfrei verkäuflich. Aufgrund einer diesbezüglichen Gerichtsentscheidung musste jetzt die US-Regierung ihren Widerstand dagegen aufgeben. Zehn Jahre dauerte der Rechtsstreit, bis im April dieses Jahres die bisherige Regel, dass Frauen unter 17 Jahren das Medikament nur mit einem ärztlichen Rezept erhalten, gekippt. 

Als Begründung gab das Gericht an, dass die bisherige Regel "politisch motiviert" sei und jeglicher wissenschaftlich-medizinischer Grundlage entbehre. Die "Pille danach" enthält die selbe Wirkstoffkombination, wie herkömmliche Anti-Baby-Pillen, nur in einer höheren Dosierung. Durch sie kann eine Schwangerschaft auch 

noch drei Tage nach einer möglichen Befruchtung verhindert werden. Zwar müssen die Arzneimittelhersteller jetzt noch einen offiziellen Antrag an die Arzneimittelbehörde FDA stellen, doch nach der Gerichtsentscheidung ist dies nur noch eine Formsache. Die FDA erklärte bereits, dass ein solcher Antrag "umgehend genehmigt" werden wird.

Sonntag, 9. Juni 2013

Deutsche fühlen sich gesünder - sind es aber nicht

Wie die Untersuchung des Robert-Koch-Instituts zeigt, treiben Deutsche aktuell mehr Sport, als noch vor zehn Jahren. Umfragen belegen, dass sie sich gesundheitlich auch besser fühlen. Das klingt zwar positiv, doch ein erkennbarer Nutzen konnte bisher noch nicht nachgewiesen werden. 

Obwohl rund drei Viertel aller Befragten ihre Gesundheit als gut einschätzen, spiegelt sich das nicht in den erhobenen Daten wider. So stieg die Zahl der Diabetes-Erkrankungen um mehr als 30 Prozent, 

eine Folge der ebenfalls gestiegenen Anzahl Übergewichtiger. Ein weiterer nachgewiesener Fakt ist die Korrelation von Einkommen und Gesundheit. "Die Gesundheit hängt stark von der sozialen Stellung ab", erklärt Thomas Ziese, vom Robert-Koch-Institut. Menschen mit geringerer Bildung und Einkommen, haben beispielsweise häufiger Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall oder psychische Krankheiten. Für die vorliegende Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland wurden medizinische Untersuchungen und Befragungen von insgesamt 8152 Personen über 18 Jahren ausgewertet.

Samstag, 25. Mai 2013

Vitamin C wirkt gegen Tuberkulosebakterien

Das Vitamin C entzündungshemmend wirkt, da es imstande ist, aggressive Sauerstoffverbindungen aufzuspalten, ist schon lange bekannt. Jetzt haben Wissenschaftler festgestellt, dass Vitamin C auf Tuberkuloseerreger den gegenteiligen Effekt hat. Hier verstärkt es die Bildung von Sauerstoffradikalen - allerdings zum Schaden der Bakterien. Tuberkulosebakterien gehören zu den am empfindlichsten, auf Vitamin C reagierenden Bakterien. Damit könnte die Gabe von Vitamin die Therapie von Tuberkulose-Patienten ergänzen und die 

Heilungschancen vergrößern. „Wirkstoffe, die das Absterben der Tuberkulosebakterien beschleunigen, könnten die Therapiedauer deutlich verkürzen“, erläutert einer der Studienmitarbeiter, William Jacobs, vom Albert Einstein College of Medicine in New York. Bisher ist es so, dass Tuberkulosepatienten sich auf eine sehr langwierige Therapie einstellen müssen. Für mindestens sechs Monate ist derzeit die Einnahme von zwei verschiedenen Antibiotika-Präparaten nötig, in vielen Fällen, erstreckt sich die Behandlung sogar über zwei Jahre und länger. 

Das liegt an der teilweisen Antibiotika-Resistenz vieler Tuberkulose-Stämme. Umso positiver ist das Forschungsergebnis der New Yorker Wissenschaftler, denn wie deren Laboruntersuchungen zeigte, starben die Antibiotika-resistenten Tuberkulosestämme durch die Zugabe vonVitamin C genauso schnell, wie deren nicht-Antibiotika-resistenten Verwandten.

Samstag, 4. Mai 2013

Vogelgrippe (noch) nicht zwischen Menschen übertragbar

China hat jetzt die Übertragbarkeit der Vogelgrippe zwischen Menschen überprüft. Die Sorge, dass der Vogelgrippevirus bereits mutiert und auch von Mensch zu Mensch übertragen wird kam auf, als mehrere Mitglieder einer Familie erkrankten. Glücklicherweise stellten die Wissenschaftler fest, dass der Grund für diese Häufung der Kontakt 

aller Familienmitglieder, mit infizierten Hühner war. Trotzdem ist die Situation nicht ungefährlich. Die betroffene Familie war an dem sehr aggressiven H7N9-Virus erkrankt, der sehr oft zum Tod führt. 17 von 70 infizierten Menschen starben bisher daran. China gilt als besonders gefährdet, da das 'Land der Mitte' weltweit die größte Geflügelproduktion - allerdings nicht mal annähernd, europäische Hygienestandards. 

Dadurch haben sehr viele Chinesen Kontakt mit krankem Geflügel, was auch schon früher, zum Beispiel beim Ausbruch der Lungenkrankheit SARS, zu lokalen Epidemien führte. Die Gefahr: Aufgrund der globalen Vernetzung müssen diese Epidemien nicht ewig räumlich begrenzt bleiben.

Ärzte gegen Komasaufen

Mediziner warnen vor Komasaufen. Immer öfter müssen deswegen auch Jugendliche ärztlich behandelt werden. Jetzt ausgewertete Statistiken zeigen dabei einen deutlichen regionalen Unterschied in der Häufigkeit dieser Fälle. So ist die Zahl Jugendlicher, die aufgrund von Alkoholexzessen in Krankenhäuser eingeliefert werden im Süden Deutschlands höher, als im Rest des Landes. Den traurigen Rekord hält die bayerische Stadt Memmingen. Hier kamen 2012 auf 10.000 Jugendliche 99 Fälle von extremen Alkoholmissbrauch, bei 

Kindern und Jugendlichen. Im Rheinland-Pfälzischen Pirmasens lag die Zahl bei 89 pro 10.000 und in Schweinfurt (Bayern) bei 83. In anderen Städten wie Hamburg oder Berlin, wurden dagegen nur 13, bzw. 14 Fälle registriert, was signifikant unter dem Wert der genannten süddeutschen Städte liegt. Insgesamt mussten in Deutschland, innerhalb eines Jahres, 26.400 Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren wegen Alkoholmissbrauch medizinisch behandelt werden.

Montag, 22. April 2013

Unterschätzter Luxus - Das Bad

Das gemütliche Bad ist ein viel zu stark unterschätzter Beitrag zur Gesundheitsvorsorge. Tatsache ist; baden hält gesund. Den meisten Menschen ist zumindest der hygienische Nutzen eines Vollbades bewusst. Beim baden öffnen sich die Poren und ermöglichen so eine echte Tiefenreinigung, die durch eine schnelle Dusche nicht gewährleistet ist. Dadurch können auch Pflegeprodukte, wie Badezusatz und Lotionen besser von der Haut aufgenommen werden. Das Ergebnis ist eine verringerte Gefahr für Hautentzündungen und eine schönere, widerstandsfähigere Haut. 

Steigern lässt sich der positive Effekt noch durch die richtigen Badezusätze. Vor allem Kräuter gehören zu den beliebtesten und gesündesten Zusätzen für ein ausgiebiges Bad. Auch die Zubereitung ist ziemlich einfach: Ein bis zwei Hand voll der getrockneten Kräuter werden eine Viertelstunde in zwei Litern aufgekochtem Wasser ziehen gelassen. Der entstehende Sud wird dann in den Badebottich gegeben. Geeignete Kräuter sind beispielsweise Rosmarin, Thymian oder Rosenblätter. Wer unter trockener Haut leidet, kann statt dessen auch einen Becher Milch oder Sahne und einen Esslöffel Aroma-Öl als Badezusatz nutzen. 

Neben der positiven Wirkung auf die Haut, eigenen sich Bäder auch zur Beruhigung bei starkem Stress, oder als Einschlafhilfe. Das kann durch einen passenden Kräuteraufguss mit Baldrian, Melisse oder Hopfen unterstützt werden, doch hier wirkt schon die Wärme des Bades, die für eine schnelle Muskelentspannung sorgt. Stimmt das Ambiente, was mit einer stimmungsvollen Bad-Ausstattung günstig erzielt werden kann, ist ein Vollbad nicht nur gesund, sondern vermittelt auch das Gefühl wohlverdienten Luxus'.

Samstag, 20. April 2013

Sieben Kilo Crystal Meth beschlagnahmt

Am Flughafen Köln/Bonn haben Zollbeamte jetzt eine sieben Kilo schwere Ladung der hochgefährlichen Droge "Crystal Meth" sichergestellt. Das ist der größte Fund dieser neuen Modedroge, der bisher in Deutschland erfolgte. Sie waren in Statuen aus Nigeria versteckt und kamen per Luftfracht in Deutschland an. Die beiden auf die Lieferung wartenden Empfänger konnten noch am Flughafen festgenommen werden. Mit der gleichen Masche war erst vor einer Woche Crystal Meth nach Tokio geschmuggelt und dort von den Behörden gefunden

worden. Dadurch wurden die deutschen Zollbeamten überhaupt erst aufmerksam und untersuchten die Lieferung genauer. Crystal Meth ist eine der gefährlichsten Drogen weltweit. Keine andere Droge führt so schnell zur Abhängigkeit und zum gesundheitlichen Verfall. Das liegt an deren giftigen Inhaltsstoffen. So ergaben Laboruntersuchungen beispielsweise Batteriesäure und Rattengift in Crystal Meth.

Dienstag, 16. April 2013

Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz schwierig

Gerade am Arbeitsplatz, wenn Stress und Erwartungsdruck besonders groß und die Zeit nicht ausreichend sind, fällt es vielen Menschen schwer, sich gesund zu ernähren. Die Techniker-Krankenkasse hat in einer umfassenden Ernährungsstudie ermittelt, dass die meisten Berufstätigen am Arbeitsplatz eher Ungesundes essen. Als Grund dafür wird von 36 Prozent der Männer und 24 Prozent der Frauen angegeben, dass sie lieber Abends "richtig" essen und dafür tagsüber verzichten, da es ihnen tagsüber an der nötigen Ruhe 

fehlt. Insgesamt haben nur 48 Prozent aller Arbeitnehmer überhaupt genügend Zeit, für vernünftige Mahlzeiten. Auch das begrenzte Angebot gesunder Nahrung und das Durchhaltevermögen, dass für regelmäßigen Verzicht auf Geschmacksverstärker wie Fett und Zucker nötig ist, sind maßgebliche Gründe für die schlechte Ernährungsbilanz, während der Arbeitszeit. "Sich Tag für Tag am Schreibtisch oder an der Werkbank einen schnellen Snack reinzuschieben, kann unzufrieden und auch krank machen", erklärte die TK-Mitarbeiterin, Wiebke Arps. 

Deshalb empfiehlt die Technikerkasse Firmen, ihren Angestellten ausreichend Raum und Zeit für eine gesunde Ernährung zur Verfügung zu stellen. Wie Unternehmer mit vielen Mitarbeitern längst wissen, ist die Mitarbeitergesundheit ein wesentlicher Faktor für den Erfolg jedes Betriebes. Umso mehr zahlt sich Motivation, auch im Hinblick auf abwechslungsreiche, gesunde Ernährungsweise aus.