Fast vier Milliarden Euro Überschuss, konnten die gesetzlichen Krankenkassen 2011 erwirtschaften, wie das Bundesgesundheitsministerium bekannt gab. Dadurch stiegen die Rücklagen auf ungefähr zehn Milliarden Euro.
Zusätzlich konnten Reserven mit dem vor zwei Jahren eingerichteten Gesundheitsfonds geschaffen werden, so dass für alle gesetzlichen Krankenkassen
jetzt eine Reserve in Höhe von 20 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Das trotzdem nicht mit einer Senkung der Beiträge zu rechnen ist, versteht sich mittlerweile (leider) von selbst.
Donnerstag, 8. März 2012
Montag, 5. März 2012
Ärzteschaft verneint häufigere Behandlungsfehler durch Mediziner
Trotz der immer wieder kehrenden Berichterstattung, vornehmlich von der Regenbogenpresse, über die Folgen schwerer Behandlungsfehler durch Ärzte, bezweifelt die Ärzteschaft, dass die Zahl der Behandlungsfehler gestiegen sei. "Es ist gefährlich, einfach mit dem Finger auf Ärzte zu zeigen", kritisierte der Präsident der Ärzteschaft, Frank Ulrich Montgomery in einem Interview mit der "Passauer neuen Presse". Die diesbezüglichen Statistiken zeigen, so Montgomery, durch ungeeignete Verfahren bei der Erstellung, falsche Aussagen. Damit bezieht er sich auf die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen, laut der die Zahl der offiziellen Todesfälle, die auf Behandlungsfehler und Hygienemängel zurück zu führen sind, seit 2009 um fast 35 Prozent gestiegen sind. Außerdem wird eine hohe Dunkelziffer vermutet. Der Ärzte-Präsident bezweifelt aber, dass die Ursachen dafür nicht in einer Schuld der Ärzte zu suchen ist. Er fordert deshalb eine "differenzierte Aufarbeitung" der erstellten Statistik und warnt davor, Ärzte pauschal dafür verantwortlich zu machen.
Donnerstag, 24. November 2011
Behörden warnen vor Listerien in Lachs
Die Gesundheitsbehörde warnt aktuell vor Räucherlachs des Discounters "Netto". Die Packung "Premium N Räucherlachs - 120 Gramm" ist eventuell mit Listerien verseucht, wie die Behörden auf der Verbraucherwebsite "lebensmittelwarnung.de" bekannt gab. Betroffen sind die Waren mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 24. November. Vorrangig Schwangere, Kleinkinder und Menschen die aufgrund anderer Krankheiten unter einer Immunschwäche leiden, sollten den betroffenen Lachs meiden, da Listerien bei fehlender körpereigenen Abwehr schwere Krankheitserscheinungen verursachen können.
Zahl der Magenoperationen verdoppelt
Wie die Deutsche Angestellten-Krankenkasse DAK veröffentlichte, lassen sich immer häufiger Menschen mit starkem Übergewicht operativ den Magen verkleinern, um Gewicht zu verlieren. Zwischen 2008 und 2010 erhöhte sich die Zahl der diesbezüglichen Patienten um rund 50 Prozent.
Allein 2010 gab es 607 Operationen, bei denen Magenbänder und Magenballons implantiert, oder Magenverkleinerungen durchgeführt wurden. 2008 waren es noch 406 Operationen dieser Art. 80 Prozent der Magenoperationen wurden bei Frauen durchgeführt. Problematisch ist nach Meinung der DAK, dass viele der Patienten nicht über die korrekte Wirkung der Operationen informiert werden.
Derartige Eingriffe zeigen nur Erfolg, wenn die Magenoperation durch eine Umstellung des Lebensstils unterstützt wird. Voraussetzung für eine derartige OP ist, dass die Betroffenen seit mindestens fünf Jahren einen Body Mass Index (BMI) von über 40 haben. Die daraus folgenden Begleiterkrankungen lassen sich oft nicht durch konservativere Behandlungen verhindern.
Allein 2010 gab es 607 Operationen, bei denen Magenbänder und Magenballons implantiert, oder Magenverkleinerungen durchgeführt wurden. 2008 waren es noch 406 Operationen dieser Art. 80 Prozent der Magenoperationen wurden bei Frauen durchgeführt. Problematisch ist nach Meinung der DAK, dass viele der Patienten nicht über die korrekte Wirkung der Operationen informiert werden.
Derartige Eingriffe zeigen nur Erfolg, wenn die Magenoperation durch eine Umstellung des Lebensstils unterstützt wird. Voraussetzung für eine derartige OP ist, dass die Betroffenen seit mindestens fünf Jahren einen Body Mass Index (BMI) von über 40 haben. Die daraus folgenden Begleiterkrankungen lassen sich oft nicht durch konservativere Behandlungen verhindern.
Dienstag, 25. Oktober 2011
Amt warnt vor verseuchten Oliven
Das Bundesverbraucheramt hat jetzt eine Warnung heraus gegeben. Nach ersten Erkenntnissen sind in Finnland zwei Menschen an dem schweren Nervenleiden Botulismus erkrankt, nachdem sie Oliven aus Italien, der Marke "Bio Gaudiano" gegessen hatten. Dabei handelt es sich um Oliven in einem 314-Milliliter-Glas die mit Mandeln gefüllt sind.
Noch ist nicht sicher, ob die Ware auch nach Deutschland geliefert wurde, aber die Möglichkeit kann noch nicht ausgeschlossen werden. Falls Jemand solche Oliven-Gläser bei sich findet, sollte er sie sofort über den Restmüll (also nicht kompostieren!) entsorgen. Botulismus wird durch ein Bakterium, das Clostridium botulinum, hervorgerufen.
Wer glaubt möglicherweise von den betroffenen Oliven gegessen zu haben, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen. Die Symptome von Botulismus sind Übelkeit bis zum Erbrechen, Durchfall und eventuell eine Muskellähmung.
Noch ist nicht sicher, ob die Ware auch nach Deutschland geliefert wurde, aber die Möglichkeit kann noch nicht ausgeschlossen werden. Falls Jemand solche Oliven-Gläser bei sich findet, sollte er sie sofort über den Restmüll (also nicht kompostieren!) entsorgen. Botulismus wird durch ein Bakterium, das Clostridium botulinum, hervorgerufen.
Wer glaubt möglicherweise von den betroffenen Oliven gegessen zu haben, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen. Die Symptome von Botulismus sind Übelkeit bis zum Erbrechen, Durchfall und eventuell eine Muskellähmung.
Freitag, 21. Oktober 2011
Montag, 17. Oktober 2011
Barack Obama streicht Versicherung für Langzeitpflege
Der US-amerikanische Präsident, Barack Obama, hat jetzt einen wesentlichen Teil der geplanten Gesundheitsreform gestrichen. Wie die US-Medien berichteten, wird das freiwillige Versicherungsprogramm für die Langzeitpflege aus der Gesundheitsreform heraus genommen. Als Grund gab die Regierung Obamas an, dass sich nur wenige Amerikaner diese Zusatzversicherung leisten könnten. Barack Obama hatte die geplante Gesundheitsreform zu seiner wichtigsten politischen Aufgabe erklärt und diese gegen den Widerstand der Opposition im Kongress durchsetzen können. Allerdings mussten die ursprünglichen Pläne dafür stark verändert werden.
Sonntag, 16. Oktober 2011
Fusion der BKK und DAK zur "DAK Gesundheit"
Die BKK Gesundheit und die DAK wollen wollen am 1. Januar kommenden Jahres fusionieren, wie beide Kassen jetzt bekannt gaben. Unter dem Namen "DAK Gesundheit" würden sie damit zur drittgrößten gesetzlichen Krankenkasse aufsteigen. Beide Krankenkassen kamen in den vergangenen Monaten vor allem wegen ihrer immer wiederkehrenden finanziellen Probleme in die Schlagzeilen.
Die Verwaltungsräte beider Kassen haben inzwischen einer Fusion zugestimmt. Die neue Kasse hätte rund 6,6 Millionen Versicherte und könnte einen Großteil der laufenden Kosten einsparen, womit die finanziellen Engpässe möglicherweise behoben werden würden.
Der im vergangenen Jahr eingeführte Zusatzbeitrag von acht Euro pro Monat, der bei beiden Kassen zu einem hohen Mitgliederschwund führte, soll aber auch nach der Fusion beibehalten werden. Allerdings könnten die Mitglieder mit einem besseren Angebot an Extraleistungen rechnen.
Die Verwaltungsräte beider Kassen haben inzwischen einer Fusion zugestimmt. Die neue Kasse hätte rund 6,6 Millionen Versicherte und könnte einen Großteil der laufenden Kosten einsparen, womit die finanziellen Engpässe möglicherweise behoben werden würden.
Der im vergangenen Jahr eingeführte Zusatzbeitrag von acht Euro pro Monat, der bei beiden Kassen zu einem hohen Mitgliederschwund führte, soll aber auch nach der Fusion beibehalten werden. Allerdings könnten die Mitglieder mit einem besseren Angebot an Extraleistungen rechnen.
Samstag, 15. Oktober 2011
Schweinegrippevirus in Nicaragua
In Nicaragua sind innerhalb einer Woche über 30 Menschen an Schweinegrippe erkrankt, wie das Nicaraguanische Gesundheitsministerium mitteilte. Sie infizierten sich mit dem H1N1-Virus, konnten aber inzwischen wieder als gesund aus der medizinischen Behandlung entlassen werden. Die Krankheit brach in der Nicaraguanischen Hauptstadt Managua aus und breitete sich auf den angrenzenden Bezirk Leon aus. Die Regierung hat, nach eigener Angabe die notwendigen Maßnahmen zur Verhinderung einer Epidemie ergriffen. Vor zwei Jahren, im April 2009, waren weltweit 18.500 mit H1N1 infizierte Menschen gestorben.
Freitag, 14. Oktober 2011
2 Millionen Deutsche haben Erfahrung mit synthetischen Drogen
Nach Angaben der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), haben bereits zwei Millionen Deutsche mindestens einmal synthetische Drogen genommen. Diese sind nach Cannabis die am zweithäufigsten konsumierten illegalen Drogen. "Es kommen immer neue Produkte auf den Markt, die uns vor Herausforderungen stellen", erklärt Mechthild Dyckmanns die Probleme bei der Drogenbekämpfung. 150.000 Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren nehmen regelmäßig Amphetamine, wie beispielsweise Speed. Dabei sind klare geschlechterspezifische Unterschiede im Konsumverhalten zu verzeichnen. So sind 89 Prozent aller Konsumenten synthetischer Drogen männlich. Da immer neue Zusammensetzungen für synthetische Drogen auf den Markt kommen, haben die Behörden es schwer, diese zu verbieten, wie sich bei dem Cannabis-ähnlichem "Spice" gezeigt hat, da die Regierung für jede einzelne Substanz erst den Nachweis ihrer Schädlichkeit erbringen muss.
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