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Samstag, 15. Oktober 2011

Schweinegrippevirus in Nicaragua

In Nicaragua sind innerhalb einer Woche über 30 Menschen an Schweinegrippe erkrankt, wie das Nicaraguanische Gesundheitsministerium mitteilte. Sie infizierten sich mit dem H1N1-Virus, konnten aber inzwischen wieder als gesund aus der medizinischen Behandlung entlassen werden. Die Krankheit brach in der Nicaraguanischen Hauptstadt Managua aus und breitete sich auf den angrenzenden Bezirk Leon aus. Die Regierung hat, nach eigener Angabe die notwendigen Maßnahmen zur Verhinderung einer Epidemie ergriffen. Vor zwei Jahren, im April 2009, waren weltweit 18.500 mit H1N1 infizierte Menschen gestorben.

Freitag, 14. Oktober 2011

2 Millionen Deutsche haben Erfahrung mit synthetischen Drogen

Nach Angaben der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), haben bereits zwei Millionen Deutsche mindestens einmal synthetische Drogen genommen. Diese sind nach Cannabis die am zweithäufigsten konsumierten illegalen Drogen. "Es kommen immer neue Produkte auf den Markt, die uns vor Herausforderungen stellen", erklärt Mechthild Dyckmanns die Probleme bei der Drogenbekämpfung. 150.000 Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren nehmen regelmäßig Amphetamine, wie beispielsweise Speed. Dabei sind klare geschlechterspezifische Unterschiede im Konsumverhalten zu verzeichnen. So sind 89 Prozent aller Konsumenten synthetischer Drogen männlich. Da immer neue Zusammensetzungen für synthetische Drogen auf den Markt kommen, haben die Behörden es schwer, diese zu verbieten, wie sich bei dem Cannabis-ähnlichem "Spice" gezeigt hat, da die Regierung für jede einzelne Substanz erst den Nachweis ihrer Schädlichkeit erbringen muss.

Sonntag, 25. September 2011

Gesund in die Rente

80 Prozent aller Menschen über 60 Jahren sind übergewichtig, wie das Gesundheitsamt ermittelte. Dadurch leiden nicht nur das Herz und der Kreislauf, sondern auch die Gelenke. Durch fehlende sportliche Betätigung, die meist mit Übergewicht einhergeht, verkümmern zusätzlich die Muskeln und Sehnen, die ohnehin eine zu hohe Last zu tragen haben. Deshalb ist Sport auch im Alter wichtig, um die körperliche Fitness zu erhalten. Dadurch sinkt nicht nur das Risiko für viele Krankheiten, auch die Unfall- oder Sturzgefahr verringert sich stark. Die gute Nachricht ist, dass es keine Altersbeschränkung gibt, um mit sportlicher Betätigung anzufangen. Vergleichende Untersuchungen zeigen, dass auch gesundheitlich profitiert, wer erst im Alter damit beginnt. Allerdings gilt, dass der Nutzen umso höher ist, je früher und je regelmäßiger Sport betrieben wird. Und wer sich um seine Gesundheit weniger Sorgen macht, den interessiert vielleicht, dass Sport auch das Demenzrisiko erheblich senkt. Außerdem werden jede Menge Glückshormone ausgeschüttet, so dass man nach einer Weile sogar Spaß daran hat ;-)

Donnerstag, 15. September 2011

Tuberkulose im Anmarsch

Die Weltgesundheitsorganisation hat jetzt eindringlich vor einem Anstieg der Tuberkulose-Erkrankungen, auch in Europa gewarnt. "Tuberkulose ist eine alte Krankheit, die nie verschwunden ist. Jetzt kommt sie mit aller Macht zurück und wir müssen neue Waffen dagegen finden.", erklärt Zsuzsanna Jakab, die WHO-Regionaldirektorin für Westeuropa. 80.000 Neuerkrankungen registrierte die WHO im vergangenen Jahr. Tuberkulose ist eine Infektionskrankheit der Lunge, die durch leben in feuchten Räumen und schlechte Ernährung begünstigt wird. Derzeit ist die britische Hauptstadt London mit 3500 Tuberkulose-Fällen pro Jahr die am stärksten belastete Hauptstadt in Westeuropa. Die WHO stellte jetzt einen Aktionsplan vor, der eine weitere Ausbreitung der Tuberkuloseerreger verhindern soll.

Donnerstag, 8. September 2011

Übergewicht bei Schulanfängern rückläufig

Nach einem Bericht der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), geht seit 2008 die Zahl der Kinder die bereits bei der Einschulung unter Übergewicht leiden zurück. In fast allen Bundesländern, ausgenommen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, sank die Quote um rund drei Prozent. Die Zahl übergewichtiger und fettleibiger Erstklässler war in den vergangenen dreißig Jahren kontinuierlich gestiegen. Dies scheint sich allmählich zu ändern, allerdings sind pendelte sich der Anteil übergewichtiger Kinder auf einem hohen Niveau ein, wie der Ernährungsexperte der DGKJ erklärt. So sind in den Bundesländern Thüringen und Bremen fast 12 Prozent aller Schulanfänger zu dick. Zwar befinden sich die Kinder noch im Wachstum, doch erfahrungsgemäß steigt der Prozentsatz im Laufe der Jahre. Dies lässt sich nur vermeiden, wenn Eltern ihre Kinder von kleinauf gesund ernähren und zu ausreichender Bewegung anhalten.

Dienstag, 6. September 2011

Forscher errechnen höhere Geburtenrate

Analysten des Max-Planck-Instituts für Demografische Forschung haben jetzt die offizielle Geburtenrate Deutschlands nach oben korrigiert. Den bisherigen Statistiken lagen offenbar falsche Zahlen zugrunde. Bisher wurde angenommen, dass im vergangenen Jahr und 1,46 Kinder pro Frau im Osten und mit 1,39 etwas weniger im Westen geboren worden waren. Tatsächlich liegt die Rate bei rund 1,6 Kindern für ganz Deutschland. Für die aktuelle Durchschnittsrate stützten sich die Demografen auf Krankenhausdaten. Nach diesen steigt die Zahl der Geburten für Frauen die ab 1970 geboren wurden. Verschoben hat sich das Alter in dem Frauen ihr erstes Kind bekommen. Frauen in Westdeutschland sind im Schnitt 28,5, Frauen in Ostdeutschland 27,5 Jahre alt, wenn sie Mütter werden. Damit stieg das Durchschnittsalter für Erstgebärende in den vergangenen Zehn Jahren um zweieinhalb Monate pro Jahr. Verantwortlich dafür ist vermutlich die Sorge um die finanzielle Zukunft, so das viele Frauen erst einige finanzielle Sicherheiten wünschen, bevor sie ein Kind bekommen möchten.

Sonntag, 28. August 2011

17 Verletzte durch Chlorgasaustritt in Erlebnisbad

Durch ein Defekt war es in der Wasseraufbereitungsanlage eines Wellnesbad in Bayern zu einer Überdosierung von Chlorgasen gekommen. 17 Personen mussten wegen Reizungen der Atemwege in ein Krankenhaus gebracht werden. Betroffen waren 16 Teilnehmer eines gemeinsamen Eltern-Kind-Kurses. Das Bad wurde sofort geräumt, als erste Badende über Atemwegsbeschwerden klagten.

Montag, 22. August 2011

Antikörper gegen Vielzahl von Grippeviren gefunden

US-Wissenschaftler haben einen Antikörper entdeckt, mit dem ein Großteil aller bekannten Grippevirenstämme abgetötet werden kann. Das würde bedeuten, dass zukünftig nicht mehr jedes Jahr eine neue Grippeimpfung für gefährdete Menschen nötig wäre. Der neue Impfstoff müsste gegen das Protein Hämagglutinin wirksam sein. Dieses befindet sich an den Oberflächen der Grippeviren und verändert sich schnell, was bisher die ständige Neuentwicklung des Grippeimpfstoffes notwendig macht. Genau diese Protein wird allerdings von dem Antikörper CH65 angegriffen, der im Blut von geimpften Menschen gefunden wurde. Nach Angabe der Wissenschaftler zeigten die Ergebnisse ihrer Untersuchung, dass "das menschliche Immunsystem seine Reaktion auf die Grippe feinabstimmen kann und sogar, wenn auch in einer langsamen Frequenz, Antikörper herstellen kann, die eine ganze Reihe von Virenstämmen neutralisieren können", so Stephen Harrison, einer der Studienautoren.

Donnerstag, 18. August 2011

Psychische Erkrankungen bei Jugendlichen ansteigend

Einer Zählung der Techniker Krankenkasse zufolge, leiden immer mehr Kinder und Jugendliche unter psychischen Störungen. 5562 Klinikaufenthalte von Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren aus diesem Grund, musste die TK im vergangenen Jahr registrieren. Eine Umfrage ergab, dass zehn Prozent aller Eltern von Kindern im Schulalter angeben, dass ihr Kind mindestens einmal psychotherapeutisch behandelt wurde. Depressionen sind mit einem Sechstel aller psychisch erkrankten Jugendlichen eine der Hauptursachen für notwendige Psychotherapien. Als Ursache für die Häufung der Erkrankungen vermuten Experten die höhere Stressbelastung von Kindern und die schwindenden Möglichkeiten, diese in kindgerechten Spielen zu verarbeiten.

Samstag, 16. Juli 2011

Exorzistentreffen in Polen


Broederhugo
Ein etwas unorthodoxes Treffen zum Thema Gesundheit, fand in der vergangenen Woche in der südpolnischen Gemeinde Czestochowa statt. Dort trafen sich 300 katholische Priester, die als Exorzisten von der Kirche anerkannt sind. Sie berieten über Themen wie "Schizophrenie und andere mentale Störungen", sowie im gleichen Zusammenhang über den "Okkultismus und Spiritismus sowie Lügen des Bösen während des Exorzismus". Alle zwei Jahre findes das Treffen der katholischen Exorzisten statt, zu denen die Medien nicht zugelassen werden. Schade eigentlich - lachen ist gesund ;-)