Wie sich jetzt
herausstellte, ist nicht die 115 Jahre alte Japanerin, Misao Okawa,
der älteste Mensch der Welt, sondern der Bolivianer Carmelo Flores
Laura. Laura ist 123 Jahre alt und klagt lediglich über Schmerzen,
die er ab und zu in Brust oder Magen hat. Im Vergleich zu den meisten
älteren Menschen, besonders in den reicheren Industrienationen,
nimmt der älteste Mensch der Welt keinerlei Medikamente. Lediglich
Coca-Blätter werden in dieser Region traditionell regelmäßig
gekaut. Darüber hinaus verzichtet er auf zusätzliche Wirkstoffe und
auch seine Ernährung ist eher einfach; bestehend aus Reis oder
Nudeln, Gemüse und Fleisch. Wie er, wurde auch seine Frau, mit 107
Jahren, sehr alt. Das Ehepaar hatte drei gemeinsame Kinder, von denen
Carmelo Flores Laura zwei überlebt hat. Inzwischen ist er aber
stolzer Patriarch, einer sehr großen Familie, bestehend aus 14
Enkeln und 39 Urenkeln.
Montag, 19. August 2013
Samstag, 17. August 2013
Große Einnahmeunterschiede bei Arztpraxen
Nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes konnte niedergelassene Ärzte ihre
Einnahmen in den Jahren zwischen 2007 und 2011 erheblich steigern. So
wurden Reinerträge von durchschnittlich 234.000 Euro, dass
entspricht einer Erhöhung um rund 21 Prozent, erzielt. Große
Unterschiede gibt es allerdings zwischen den einzelnen
Fachrichtungen. Wie die Studie ergab, steigen die Einnahmen mit der
Nutzung technischer Diagnosegeräte. Das liegt daran, dass die hohen
Kosten der Geräte bei den Preisen für jede Behandlung mit
einkalkuliert werden.
Zudem dauern viele der damit möglichen Diagnoseverfahren, wie beispielsweise Röntgenaufnahmen, nicht so lange, wie eine persönliche Untersuchung und Beratung von Patienten, so dass in der gleichen Zeit mehr Patienten abgefertigt werden können. So kommen Allgemeinarztpraxen nur auf durchschnittlich 181.000 Euro, Kinderarztpraxen auf 191.000 Euro. Unterschiede gibt es auch zwischen Ost und West. Während in Ostdeutschland Arztpraxen durchschnittlich 339.000 Euro einnahmen, waren es im Westen 516.000 Euro.
Aktuell werden die Honorare für das nächste Jahr mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem Spitzenverband der Gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen neu verhandelt. Dafür dienen die erhobenen Statistiken als Diskussionsgrundlage. Vor allem Allgemeinärzte fordern eine gerechtere Berechnung der Gebühren. Obwohl viel darüber geredet wird, schlägt sich bisher die Erkenntnis, wie wichtig die persönliche Betreuung von Patienten für den Gesundungsprozess ist, nicht bei der Bezahlung nieder.
Zudem dauern viele der damit möglichen Diagnoseverfahren, wie beispielsweise Röntgenaufnahmen, nicht so lange, wie eine persönliche Untersuchung und Beratung von Patienten, so dass in der gleichen Zeit mehr Patienten abgefertigt werden können. So kommen Allgemeinarztpraxen nur auf durchschnittlich 181.000 Euro, Kinderarztpraxen auf 191.000 Euro. Unterschiede gibt es auch zwischen Ost und West. Während in Ostdeutschland Arztpraxen durchschnittlich 339.000 Euro einnahmen, waren es im Westen 516.000 Euro.
Aktuell werden die Honorare für das nächste Jahr mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem Spitzenverband der Gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen neu verhandelt. Dafür dienen die erhobenen Statistiken als Diskussionsgrundlage. Vor allem Allgemeinärzte fordern eine gerechtere Berechnung der Gebühren. Obwohl viel darüber geredet wird, schlägt sich bisher die Erkenntnis, wie wichtig die persönliche Betreuung von Patienten für den Gesundungsprozess ist, nicht bei der Bezahlung nieder.
Dienstag, 23. Juli 2013
Deutschlandweites Krebsregister
Um die Versorgung von
Krebspatienten zu verbessern, hat das Bundesgesundheitsministerium
ein bundesweites Krebsregister eingerichtet. Darin werden die Daten
aller Krebspatienten gespeichert, inklusive ihrer Diagnose,
Behandlung, Erfolge und Rückschläge. Das soll helfen, die bisher
üblichen Diagnose- und Therapieverfahren an den besten Ergebnissen
auszurichten und zu optimieren. Wie der Bundesgesundheitsminister
Daniel Bahr betont, ist dies der erste Schritt, um eine "bessere
onkologische Versorgung in Deutschland" zu gewährleisten. Krebs
ist die zweithäufigste Todesursache, nach Herz- und
Kreislaufkrankheiten. Jährlich sterben rund 220.000 Menschen an
Krebs. Mit dem einheitlichen Krebsregister können die
Qualitätsunterschiede der Behandlung registriert und ausgewertet
werden, damit die besten Therapien herausgefiltert und flächendeckend
eingesetzt werden können.
Samstag, 20. Juli 2013
Bundesgesundheitsminister für Masern - Prävention
BundesgesundheitsministerDaniel Bahr kündigte an, dass erst mit Aufklärung und Information
versucht werden soll, die Impfquote zu erhöhen. Eine Impfpflicht,
die er ursprünglich als eventuell notwendig propagiert hatte, soll
nach Möglichkeit vermieden werden. Ganz ohne Druck wird es aber
vermutlich nicht abgehen. So erarbeitet Bahr aktuell ein Konzept,
nachdem der Impfstatus von Kindern bereits früher,
beim Eintritt in Kindergärten, abzufragen. Bisher wird danach erst bei der Einschulung gefragt. "Das macht es leichter, Eltern daran zu erinnern, ihre Kinder rechtzeitig impfen zu lassen", erklärt Bahr. Außerdem soll ungeimpften Kindern der Schulbesuch verweigert werden, wenn dort Masern auftreten. "Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass wir mit den genannten Maßnahmen an einer Impfpflicht vorbei kommen.
Aber wenn es in den nächsten Jahren nicht gelingt, die Masern in Deutschland auszurotten, wird an der Debatte über eine Impfpflicht kein Weg vorbeiführen", erklärt der Minister, in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen".
beim Eintritt in Kindergärten, abzufragen. Bisher wird danach erst bei der Einschulung gefragt. "Das macht es leichter, Eltern daran zu erinnern, ihre Kinder rechtzeitig impfen zu lassen", erklärt Bahr. Außerdem soll ungeimpften Kindern der Schulbesuch verweigert werden, wenn dort Masern auftreten. "Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass wir mit den genannten Maßnahmen an einer Impfpflicht vorbei kommen.
Aber wenn es in den nächsten Jahren nicht gelingt, die Masern in Deutschland auszurotten, wird an der Debatte über eine Impfpflicht kein Weg vorbeiführen", erklärt der Minister, in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen".
Sonntag, 7. Juli 2013
Weltgesundheitsorganisation besorgt über tödlichen Virus
Die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) muss erneut vor einem tödlichen
Virus, dem Coronavirus MERS, warnen. Wie der Vizegeneraldirektor der
WHO, Keiji Fukuda, am Freitag in Genf erklärte, ist das Ausrufen
einer Alarmstufe, aufgrund der bisher geringen Opferzahl, zwar noch
nicht nötig, doch die Gesundheitsbehörden der einzelnen Länder
sind aufgerufen, die Krankenhäuser über die mögliche Gefahr zu
informieren. Der MERS-CoV, das steht für (Middle East Respiratory
Syndrome Coronavirus) wurde erstmals in Saudi-Arabien verzeichnet.
Einzelne Krankheitsfälle gab es seitdem auch in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Katar und Jordanien. Gefährlich ist die hohe Sterblichkeitsrate. Von den bisher erst 79 bekannten Infektionen, starben 43 Erkrankte. Der Coronavirus ist ähnlich dem SARS-Virus. Seine Symptome sind Grippe-ähnlich, mit dem Unterschied, dass die Gefahr für eine Lungenentzündung oder Nierenversagen, wesentlich höher ist. Sorgen macht der WHO besonders die leichte Übertragbarkeit des Virus, so dass eine Epidemie zu befürchten ist.
Einzelne Krankheitsfälle gab es seitdem auch in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Katar und Jordanien. Gefährlich ist die hohe Sterblichkeitsrate. Von den bisher erst 79 bekannten Infektionen, starben 43 Erkrankte. Der Coronavirus ist ähnlich dem SARS-Virus. Seine Symptome sind Grippe-ähnlich, mit dem Unterschied, dass die Gefahr für eine Lungenentzündung oder Nierenversagen, wesentlich höher ist. Sorgen macht der WHO besonders die leichte Übertragbarkeit des Virus, so dass eine Epidemie zu befürchten ist.
Montag, 1. Juli 2013
Migräne-Gen entdeckt
Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Erkrankungen und können, für die davon Betroffenen, das Leben zur Qual werden lassen. Entsprechend motiviert sind Ärzte und Wissenschaftler, die Ursache und Behandlungsmöglichkeiten von Kopfschmerzen zu ergründen. Verantwortlich dafür können Umweltfaktoren oder genetische Dispositionen sein. Für neurologisch verursachte Migräne haben US-amerikanische Forscher jetzt ein Gen identifiziert, das für eine höhere Migräne-Anfälligkeit verantwortlich ist.Neben der höheren Migräne-Anfälligkeit bewirkt es eine Kombination verschiedener weiterer Beeinträchtigungen, wie einen gestörten Schlaf-Rhythmus und eine allgemein höhere Schmerzempfindlichkeit.
Dies geschieht durch die Produktion des Enzyms Caseinkinase, die von dem gefundenen Gen vermindert wird. Es war bereits bekannt, dass Caseinkinase die Funktion der inneren Uhr regelt. Jetzt zeigte sich, dass das Enzym auch Einfluss auf die Signalwege im Gehirn hat. Wie genau dadurch Schmerzen entstehen, ist noch nicht klar. Eine wahrscheinliche Möglichkeit ist, dass schmerzlindernde Hormone, aufgrund der Störung, nicht in ausreichendem Maße weiter geleitet werden. Es ist nicht das einzige, Kopfschmerz und Migräne regelnde Gen, doch für die Wissenschaftler ist der Fund ein wichtiger Schritt, für die Entwicklung effektiver Therapieoptionen.
Wie im Fachjournal "Science Translational Medicine" veröffentlicht wurde, bestehen gute Chancen, zeitnah wirksame Therapien zu entwickeln, die auf den neuen Erkenntnissen aufbauen. Weitere Informationen zum Thema Kopfschmerzen; Neuigkeiten, Erfahrungen und Tipps für den Umgang mit den verschiedenen Kopfschmerzformen, können unter
www.die-kopfschmerzen.de abgerufen werden.
Samstag, 29. Juni 2013
Hohe Qualitätsunterschiede in Krankenhäusern
Rund 2000
Krankenhäuser gibt es insgesamt in Deutschland. Achtzig Prozent
aller Deutschen sind mit der Qualität der Krankenhäuser zufrieden.
Trotzdem sollten Patienten, denen eine Operation bevorsteht, die Wahl
des Krankenhauses mit Bedacht treffen. Denn die Qualitätsunterschiede
sind
erschreckend groß. Nach Ansicht der GKV liegt dies an einer zu hohen Anzahl an Krankenhäusern, denen es an Spezialisierung fehlt. Deshalb fordern die Gesetzlichen Krankenkassen, dass in der nächsten Legislaturperiode eine Strukturreform durchgeführt werden sollte. So können "Spezialoperationen nicht mehr in jeder Wald-und-Wiesen-Klinik gemacht werden", kritisierte der GKV-Sprecher, Florian Lanz. Dabei stützt sich die GKV auf die Analyse der Beratungsfirma Boston Consulting Group (BCG). Diese hat die die Krankenhausberichte verglichen und ausgewertet.
Das ergab, das Behandlungen und Operationen in nicht darauf spezialisierten Kliniken wesentlich häufiger zu Komplikationen kommt. Im schlechtesten getesteten Krankenhaus lag beispielsweise die Komplikationsquote für Hüft-Operationen mehr als 17 Mal höher, als in einer Spezialklinik. "Wer sich für das falsche Krankenhaus entscheidet, kann das unter Umständen mit seinem Leben bezahlen", warnt Benjamin Grosch, Partner der Beratungsfirma BCG. Aktuell ist es allerdings schwierig für Patienten, die Unterschiede zwischen den einzelnen Krankenhäusern zu erkennen.
Zwar müssen alle Krankenhäuser seit 2004 Qualitätsberichte vorlegen, doch diese sind derart anonymisiert, dass sie für Patienten ohne Vorwissen nur schwer verständlich sind. Die BCG empfiehlt deshalb eine bundesweite Registratur, in der die kompletten Krankheitsverläufe von Patienten, inklusive eventuelle Komplikationen gespeichert werden und für andere einsehbar sind.
erschreckend groß. Nach Ansicht der GKV liegt dies an einer zu hohen Anzahl an Krankenhäusern, denen es an Spezialisierung fehlt. Deshalb fordern die Gesetzlichen Krankenkassen, dass in der nächsten Legislaturperiode eine Strukturreform durchgeführt werden sollte. So können "Spezialoperationen nicht mehr in jeder Wald-und-Wiesen-Klinik gemacht werden", kritisierte der GKV-Sprecher, Florian Lanz. Dabei stützt sich die GKV auf die Analyse der Beratungsfirma Boston Consulting Group (BCG). Diese hat die die Krankenhausberichte verglichen und ausgewertet.
Das ergab, das Behandlungen und Operationen in nicht darauf spezialisierten Kliniken wesentlich häufiger zu Komplikationen kommt. Im schlechtesten getesteten Krankenhaus lag beispielsweise die Komplikationsquote für Hüft-Operationen mehr als 17 Mal höher, als in einer Spezialklinik. "Wer sich für das falsche Krankenhaus entscheidet, kann das unter Umständen mit seinem Leben bezahlen", warnt Benjamin Grosch, Partner der Beratungsfirma BCG. Aktuell ist es allerdings schwierig für Patienten, die Unterschiede zwischen den einzelnen Krankenhäusern zu erkennen.
Zwar müssen alle Krankenhäuser seit 2004 Qualitätsberichte vorlegen, doch diese sind derart anonymisiert, dass sie für Patienten ohne Vorwissen nur schwer verständlich sind. Die BCG empfiehlt deshalb eine bundesweite Registratur, in der die kompletten Krankheitsverläufe von Patienten, inklusive eventuelle Komplikationen gespeichert werden und für andere einsehbar sind.
Sonntag, 23. Juni 2013
Bundesärztekammer prüft Blutspendeverbot für Homosexuelle
Die
Bundesärztekammer hat sich des umstrittenen Blutspende-Verbots für
Homosexuelle angenommen. Dieses soll auf seine Notwendigkeit hin
geprüft werden, wie die Bundesärztekammer mitteilte. Geplant ist,
den grundsätzlichen Ausschluss abzuschaffen, da dieser eine
pauschale Bewertung und Verurteilung _aller_ homosexueller Menschen
darstellt. Statt dessen soll individuell, aufgrund des Risikoverhaltens, entschieden werden. In einem Interview erklärte der Bundesgesundheits- minister Daniel Bahr, dass er den Vorstoß der Bundesärztekammer begrüße. Bahr: "Es ist eine medizinische Entscheidung, aber der faktische Ausschluss von homosexuellen Männern wird nicht verstanden. Wir brauchen mehr Menschen, die bereit sind, Blut zu spenden. Wenn bessere medizinische Kriterien von den Experten gefunden werden, ist das ein Fortschritt". Trotzdem soll auch in Zukunft die Sicherheit über die Annahme oder Ablehnung von Spenderblut entscheiden.
darstellt. Statt dessen soll individuell, aufgrund des Risikoverhaltens, entschieden werden. In einem Interview erklärte der Bundesgesundheits- minister Daniel Bahr, dass er den Vorstoß der Bundesärztekammer begrüße. Bahr: "Es ist eine medizinische Entscheidung, aber der faktische Ausschluss von homosexuellen Männern wird nicht verstanden. Wir brauchen mehr Menschen, die bereit sind, Blut zu spenden. Wenn bessere medizinische Kriterien von den Experten gefunden werden, ist das ein Fortschritt". Trotzdem soll auch in Zukunft die Sicherheit über die Annahme oder Ablehnung von Spenderblut entscheiden.
Sonntag, 16. Juni 2013
550 Mio gefälschte Medikamente beschlagnahmt
550 Millionen Schachteln
gefälschter Medikamente, hat die Polizei bei einer internationalen
Razzia, in insgesamt 23 afrikanischen Ländern beschlagnahmt. Deren
Untersuchung ergab, das ein Großteil von ihnen nicht nur unwirksam
gegen jeweiligen Krankheiten, sondern viele sogar gefährlich und
tödlich waren, wie die Weltzollorganisation in einer öffentlichen
Stellungnahme mitteilte.
Darunter befanden sich beispielsweise falsche Antibiotika, Schmerz- und Diabetesmittel. Beteiligt an der großangelegten Razzia waren unter anderem die Behörden von Algerien, Angola, Südafrika, Kamerun und der Demokratischen Republik Kamerun. Die Ermittler konnten den Ursprung der gefälschten Medikamente nach Asien und dem Nahen Osten zurück verfolgen. Die Weltgesundheitsbehörde ist besorgt über das Ausmaß der im Handel befindlichen Fälschungen.
Sechs bis fünfzehn Prozent aller weltweit auf dem Markt befindlichen Medikamente sind gefälscht und dementsprechend ungeprüft und gefährlich. In Afrika liegt deren Anteil sogar bei 30 bis 70 Prozent. So starben beipielsweise 1995 in Niger 2500 Menschen, hauptsächlich Kinder, durch einen gefälschten Impfstoff gegen Meningitis.
Darunter befanden sich beispielsweise falsche Antibiotika, Schmerz- und Diabetesmittel. Beteiligt an der großangelegten Razzia waren unter anderem die Behörden von Algerien, Angola, Südafrika, Kamerun und der Demokratischen Republik Kamerun. Die Ermittler konnten den Ursprung der gefälschten Medikamente nach Asien und dem Nahen Osten zurück verfolgen. Die Weltgesundheitsbehörde ist besorgt über das Ausmaß der im Handel befindlichen Fälschungen.
Sechs bis fünfzehn Prozent aller weltweit auf dem Markt befindlichen Medikamente sind gefälscht und dementsprechend ungeprüft und gefährlich. In Afrika liegt deren Anteil sogar bei 30 bis 70 Prozent. So starben beipielsweise 1995 in Niger 2500 Menschen, hauptsächlich Kinder, durch einen gefälschten Impfstoff gegen Meningitis.
Mittwoch, 12. Juni 2013
Pille danach rezeptfrei in den USA
Ab sofort ist die "Pille
danach" in den USA rezeptfrei verkäuflich. Aufgrund einer
diesbezüglichen Gerichtsentscheidung musste jetzt die US-Regierung
ihren Widerstand dagegen aufgeben. Zehn Jahre dauerte der
Rechtsstreit, bis im April dieses Jahres die bisherige Regel, dass
Frauen unter 17 Jahren das Medikament nur mit einem ärztlichen
Rezept erhalten, gekippt.
Als Begründung gab das Gericht an, dass die bisherige Regel "politisch motiviert" sei und jeglicher wissenschaftlich-medizinischer Grundlage entbehre. Die "Pille danach" enthält die selbe Wirkstoffkombination, wie herkömmliche Anti-Baby-Pillen, nur in einer höheren Dosierung. Durch sie kann eine Schwangerschaft auch
noch drei Tage nach einer möglichen Befruchtung verhindert werden. Zwar müssen die Arzneimittelhersteller jetzt noch einen offiziellen Antrag an die Arzneimittelbehörde FDA stellen, doch nach der Gerichtsentscheidung ist dies nur noch eine Formsache. Die FDA erklärte bereits, dass ein solcher Antrag "umgehend genehmigt" werden wird.
Als Begründung gab das Gericht an, dass die bisherige Regel "politisch motiviert" sei und jeglicher wissenschaftlich-medizinischer Grundlage entbehre. Die "Pille danach" enthält die selbe Wirkstoffkombination, wie herkömmliche Anti-Baby-Pillen, nur in einer höheren Dosierung. Durch sie kann eine Schwangerschaft auch
noch drei Tage nach einer möglichen Befruchtung verhindert werden. Zwar müssen die Arzneimittelhersteller jetzt noch einen offiziellen Antrag an die Arzneimittelbehörde FDA stellen, doch nach der Gerichtsentscheidung ist dies nur noch eine Formsache. Die FDA erklärte bereits, dass ein solcher Antrag "umgehend genehmigt" werden wird.
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